Sonntag, 24. Juni 2018


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Netzwerk Westmünsterland bespricht Herausforderun-gen der Digitalisierung - Chancen erkennen, Risiken vermeiden, Potentiale nutzen

Ahaus, (lifePR) - Zu ihrem turnusmäßigen halbjährlichen Austauschtreffen kamen jetzt die Mitglieder des Netzwerk Westmünsterland e.V. im Haus der Berufsbildungsstätte in Ahaus zusammen. Mitglieder dieses Vereins sind wirtschaftsorientierte Einrichtungen, Bildungsträger, mittelständische Unternehmen und Institutionen aus dem Kreis Borken, die sich im Bereich Bildung engagieren. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Netzwerkmitglieder mit dem Thema „Digitalisierung“. Zur Einführung in das Themenfeld gab Inken Steinhauser, Leiterin der Bereiche Breitband und Digitalisierung bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG), einen komprimierten Überblick über die stark wachsende Bedeutung der Digitalisierung für Wirtschaft und Verwaltung: „Wir müssen mit aller Kraft darauf hinwirken, dass die Chancen der Digitalisierung in der Region überall erkannt und genutzt werden“, so Steinhauser. Dabei gelte es aber auch die Risiken mit in den Blick zu nehmen.

Unter Moderation von Monika Bone aus Velen erfolgte eine lebhafte Diskussion über die jeweiligen Erfahrungen der beteiligten Netzwerkmitglieder im Bereich Digitalisierung. Der Umgang mit dieser Aufgabe stelle sich durchaus unterschiedlich dar, wie in den Diskussionsbeiträgen deutlich wurde. Einig war man sich darin, dass die Auswirkungen sehr sorgfältig und individuell in den Blick zu nehmen seien.

Engagiert erarbeiteten die Teilnehmer anschließend praxistaugliche Vorschläge für konkrete Aktivitäten. Die Bandbreite reichte dabei von der Sensibilisierung von kleinen und mittleren Unternehmen über individuelle Situationsanalysen in den Unternehmen und den Aufbau einer leistungsfähigen Berater-Struktur in der Region bis hin zur Erarbeitung konkreter „Werkzeuge“ für kleine und mittlere Unternehmen, wie etwa einen internetgestützten digitalen Unternehmens-Check. Betont wurde in der Diskussion, dass die Art der Umsetzung von Unternehmen zu Unternehmen durchaus unterschiedlich sein könne. Auch die Einbeziehung des Mitarbeiter-Know hows wurde für unverzichtbar gehalten. Verschiedene Netzwerkmitglieder sagten zu, konkrete Schritte zur Förderung der Digitalisierung in nächster Zeit zu initiieren und darüber beim nächsten Treffen zu berichten.

Aus Sicht des Vorsitzenden des Vereins Netzwerk Westmünsterland e.V., Dr. Heiner Kleinschneider, war das Treffen ausgesprochen nutzbringend: „Wir haben aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Herausforderungen der Digitalisierung geschaut und konnten wichtige Erkenntnisse für den eigenen Umgang mit den daraus möglichen Chancen und Risiken gewinnen.“ Das nächste Treffen er Netzwerkmitglieder soll im neuen  „Digitalen Hub Münsterland“ im Stadthafen von Münster stattfinden, um dessen vielfältige Aktivitäten kennen zu lernen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.

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