Freitag, 24. Februar 2017


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Studie zeigt Wirkung: Wettbewerb soll Handwerk und Tourismus näher zusammen bringen

(lifePR) (Düsseldorf, ) Die Verknüpfung von Handwerk und Tourismus, das hat die vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) herausgegebene Studie »Handwerk und Tourismus in Nordrhein-Westfalen« gezeigt, erschließt beiden Wirtschaftsbereichen neue Entwicklungsperspektiven, gibt den Regionen und dem Handwerk neue wirtschaftliche Impulse und besitzt ein hohes Wachstumspotenzial. Um dieses auszuschöpfen, sollen beide Bereiche entschieden näher zueinander gebracht werden. Die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) sucht deshalb Ideen, wie die zwei Wirtschaftsbereiche besser vernetzt und damit die Wertschöpfung und die Zahl der Arbeitsplätze gesteigert werden können.

Hintergrund der jetzt veröffentlichten Ausschreibung ist die Erkenntnis der Studie, dass es zwar bereits vielfältige Formen der Vernetzung zwischen den beiden Bereichen gibt, dass die Zusammenarbeit aber zum Wohle sowohl des Handwerks und des Tourismussektors als auch ihrer Kunden beziehungsweise Gäste auf eine breitere Basis gestellt werden muss. Handwerkstouristische Angebote müssten vom »Image eines Nischen- und Ergänzungsproduktes« und aus dem Einzelkämpfertum herausgeholt werden. Im Zuge dessen sollen auch die touristischen Aktivitäten der Betriebe ausgeweitet werden. Zudem müssten die Vermarktungskontakte zu den touristischen Anlaufstellen intensiviert werden. Das bringe den beteiligten Unternehmen, insgesamt jedoch auch der betreffenden Region wirtschaftliche Impulse.

Projektskizzen im Rahmen des Wettbewerbs »Handwerk+Tourismus« können bis zum 31. Januar 2010 bei der LGH eingereicht werden. Aufgerufen zum Nachdenken über neue und bessere Kooperationsmöglichkeiten sind Handwerksbetriebe und -organisationen, Fremdenverkehrsakteure, aber auch Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen, wenn deren Projekte unmittelbaren Transferbezug zu Unternehmen der Handwerks- und Tourismuswirtschaft aufweisen. Eine Jury wird aus den Einsendungen die drei besten Vorschläge auswählen. Diese fördert das NRW-Wirtschaftsministerium mit bis zu 50 Prozent, maximal aber 30.000 Euro. Die Ideen müssen dann bis Ende 2011 umgesetzt sein.

Detaillierte Unterlagen zu der Ausschreibung »Handwerk+Tourismus« finden Sie unter www.lgh.de/handwerk+tourismus. Der Wettbewerb ist als kooperativer Wettbewerb angelegt. Es erfolgt also in einem Kolloquium am 12. Januar 2010 ein Meinungsaustausch zwischen der LGH, dem Preisgericht und den Teilnehmern über die Wettbewerbsaufgabe und über mögliche Lösungen. Schriftliche Rückfragen können bis zum 20. Dezember 2009 an die LGH gestellt werden.

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