Sturmtief "Niklas" verhagelt die Ostereiersuche im Wald

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Der beginnende April hat bundesweit seinem Namen mit Orkanböen, mancherorts Hagel und Schnee alle Ehre gemacht. Dabei hat "Niklas" auch in den nordrhein-westfälischen Wäldern durch umstürzende Bäume und umherfliegende Äste regional erhebliche Schäden verursacht. Inzwischen ist das Sturmtief aus Deutschland abgezogen und die Reparaturen und Aufräumarbeiten haben begonnen.

Ostern steht vor der Tür. Die Wettervorhersagen versprechen zumindest Wetterbesserung über die Ostertage. Das lässt schon heute viele auf einen Osterspaziergang hoffen. Doch Vorsicht ist hier angeraten. Das Sturmtief "Niklas" hat auch in den nordrhein-westfälischen Wäldern zahlreiche Bäume umstürzen lassen. Die umgestürzten Bäume können auch im stadtnahen Bereich in den Tagen bis Ostern nicht aufgearbeitet oder gesichert werden. Viele Äste sind nur angebrochen oder hängen noch in den Baumkronen und können jederzeit ohne Vorwarnung herunterfallen. Die vielfach noch schräg stehenden Bäume und auch die bereits vom Sturm geworfenen stehen meist unter enormer Spannung. Daher sind umgestürzte Bäume und auch bereits von der Wurzel entfernte Stämme und Stubben kein Spielplatz für Kinder und Jugendliche. Die Stämme oder Stubben können sich jederzeit drehen oder umschlagen und somit zur tödlichen Falle werden.

Nach dem Abklingen der Sturmböen beginnen jetzt die Aufräumarbeiten, die sich erfahrungsgemäß oft über Wochen hinziehen können. Die Waldbesitzer in Nordrhein-Westfalen weisen daher eindringlich darauf hin, dass vom Sturm betroffene Waldgebiete noch nicht betreten werden sollten.

Mancherorts werden durch die Forstämter noch Waldsperrungen verhängt, doch auch in den Bereichen, die offiziell für Waldbesucher zugänglich sind, sind Gefahren nicht auszuschließen.

Die Geschäftsführerin des Waldbauernverbandes NRW, Heidrun Buß-Schöne: "Der Wald ist ein Naturraum. Und in einem Naturraum muss, insbesondere nach einem Sturmtief wie "Niklas", immer mit besonderen Risiken gerechnet werden. Eltern sollten ihre Kinder und Jugendlichen also nicht sorglos in die Wälder schicken, sondern sie auf die besonderen Gefahren aufmerksam machen. Gesperrte Wälder müssen tabu sein, doch auch in den nicht gesperrten Waldflächen sollten alle einen weiten Bogen um gefallene Bäume oder offene Wurzelteller machen."

Und noch etwas macht der Forstassessorin Sorge: Politik und Gesellschaft verlangen seit Jahrzehnten mehr Naturnähe bei der Waldbewirtschaftung. Dieser Forderung kommen die Waldbesitzer nach. Mehr Naturnähe bedeutet aber auch ein höherer Anteil an alten Bäumen und Totholz. Und dies kann nach einem Sturmtief wie "Niklas" für die Bevölkerung eine ernste Gefahr darstellen.

Die oftmals mit den Zusammenhängen der Natur nicht mehr vertraute Stadtbevölkerung muss sich hierauf einstellen und Gefahrenstellen meiden, damit der Osterspaziergang nicht in einer Tragödie endet.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.