Junge Marburger und Gießener Wissenschaftler für herausragende Leistungen in der Medizin geehrt

Dr. Ying Wang und Dr. Benedetto Daniele Giaimo erhielten Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreise

(lifePR) ( Marburg, )
Im Rahmen eines Festakts im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität in Gießen hat die Von Behring-Röntgen-Stiftung gestern zwei Nachwuchswissenschaftler für ihre besonderen Leistungen in der medizinischen Forschung geehrt. Die in diesem Jahr mit jeweils 5.000 Euro dotierten Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreise wurden an die Marburgerin Dr. Ying Wang und den Gießener Dr. Benedetto Daniele Giaimo verliehen.

„Wir sehen es als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, exzellente junge Wissenschaftler in den ersten Jahren ihrer Forschungstätigkeit zu fördern. In dieser Zeit werden die Weichen für die wissenschaftliche Karriere gestellt.“, erklärte Stiftungspräsident Friedrich Bohl. „Die Preise sollen zugleich Anerkennung und Motivation für die Arbeit der beiden Nachwuchsforscher sein.“

Dr. Benedetto Daniele Giaimo erhielt den Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreis für seine Arbeiten, die wesentliche neue Erkenntnisse zur Entstehung und der Entwicklung von akuten Leukämien liefern.

Der 33-jährige Italiener ist seit 2014 als Postdoktorand am Biochemischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Dr. Giaimos Forschungsergebnisse wurden bereits in hochrangigen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Für ihre wegweisende Forschungsarbeit zu Anheftungsproteinen und ihrer Rolle bei der invasiven Ausbreitung von Krebszellen wurde Dr. Ying Wang geehrt. Seit 2013 ist die 34-jährige gebürtige Chinesin Postdoktorandin am Institut für Pharmakologie der Philipps-Universität Marburg. Dr. Wang wurde zur Präsentation ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse bereits zu bedeutenden Kongressen eingeladen und für ihre Vorträge ausgezeichnet. 

Der Präsident der Justus-Liebig-Universität, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, lobte die ausgewählten Preisträger: „Durch ihren internationalen Hintergrund bereichern sie das Forschungsumfeld der  Medizinstandorte Gießen und Marburg und tragen zur Netzwerkbildung bei.“

Vorgestellt wurden die beiden Forschertalente im Rahmen eines Wissenschaftsgesprächs, das von Stiftungsvizepräsidentin Prof. Dr. Birgit Lorenz moderiert wurde.

Abschließend hielt Frau Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff einen Festvortrag über die Gründung ihres erfolgreichen Biopharmaunternehmens AiCuris sowie die klinische Entwicklung des Virostatikum Letermovir. Das Medikament wird bei Infektionen mit dem Humanen Cytomegalievirus eingesetzt. Eine Infektion mit diesem weitverbreiteten Virus kann bei Patienten mit schweren Immunschwächen und Neugeborenen lebensbedrohlich werden.

Musikalisch wurde der Abend von einem Streichquartett aus Mitgliedern des Gießener Universitätsorchesters begleitet.
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