Neue Azubis (will-) kommen aus ganz Europa

(lifePR) ( München, )
Im Konzern Versicherungskammer Bayern beginnen derzeit 113 junge Leute ihre Berufsausbildung – die meisten zu Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen. Vier werden Fachinformatiker für Systemintegration, zwei durchlaufen ein ausbildungsorientiertes Studium (AiS) und einer wird Koch.

Anfang September nehmen 113 Auszubildende bei den Unternehmen des Konzerns Versicherungskammer Bayern ihre Tätigkeit auf, 45 von ihnen im Vertrieb. Auch an den Konzernstandorten Berlin (schon Anfang August) und Saarbrücken haben neue Azubis begonnen. Damit ist der Konzern nach wie vor ein ausbildungsstarkes Versicherungsunternehmen. Etwa die Hälfte der jungen Berufseinsteiger sind (Fach-) Abiturienten, die andere Hälfte hat einen mittleren Schulabschluss.

Auch der Konzern Versicherungskammer Bayern verzeichnet inzwischen weniger Bewerber. Ausbilder Oliver Edlfurtner: „Qualifizierte Azubis zu finden wird auch für uns nicht einfacher.” Gerade deshalb freut er sich auf die Neuen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen: „Unter unseren Berufsanfängern sind auch griechische, spanische, türkische, montenegrinische, kroatische und österreichische Staatsbürger.”

Was müssen Azubis heute mitbringen? Oliver Edlfurtner: „Wir erwarten, dass sie aufgeschlossen, neugierig, motiviert und sehr lernbereit sind. Die Anforderungen an die Azubis werden höher aufgrund der komplexeren Arbeitsvorgänge – auch im Umgang mit neuen Techniken. Uns ist besonders ein offenes, selbstbewusstes und ordentliches Auftreten wichtig.“

Linus Lo, Azubi im zweiten Ausbildungsjahr: „Die Ausbildung bei der Versicherungskammer Bayern ist sehr abwechslungsreich; sie bietet interessante Inhalte und die Atmosphäre innerhalb der Azubi-Teams ist angenehm. Das liegt besonders an den motivierten Ausbildern.”

Situation in der deutschen Versicherungswirtschaft
Dr. Michael Gold, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (AGV), rechnet mit rund 4.200 neuen Ausbildungsplätzen in den Unternehmen und Vermittleragenturen. Das entspräche dem Vorjahresniveau. Weiterhin häufigster Ausbildungsberuf ist der Kaufmann beziehungsweise die Kauffrau für Versicherungen und Finanzen, mit einem Anteil von rund 85 Prozent. Doch er schrumpft beständig. Dafür werden andere Spezialisten stärker gesucht, etwa Fachinformatiker. „Die Vielfalt nimmt zu. Das liegt sicherlich auch an neuen Anforderungen, die die Digitalisierung an die Branche stellt“, sagt Gold.

Insgesamt beschäftigten die deutschen Versicherer Ende 2016 zusammen 13.700 Auszubildende. Die Ausbildungsquote, das ist der Anteil der Lehrlinge an der Gesamtbeschäftigung, lag nach AGV-Angaben bei 6,5 Prozent.
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