Zum Mauerfall-Jubiläum: Im Roman "Die Macht des Schwertes" beschreibt Doris Vogt-Köhler zwei Frauen in den Fängen der Stasi

(lifePR) ( Ilmenau, )
Egal ob systemkonform oder oppositionell: In der DDR gerieten die unterschiedlichsten Menschen in das Netz der Stasi. Der Überwachungsapparat, auch als „Schild und Schwert der Partei“ bezeichnet, fand oder erfand beliebige Gründe, um die Bürgerinnen und Bürger des Landes zu kontrollieren und zu überwachen.  Doris Vogt-Köhler verarbeitet dies in ihrem Roman „Die Macht des Schwertes – Der Stasi entkam niemand“ (ISBN 9783939478836, Verlag Kern).

Zwei Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebenswegen sind die Hauptpersonen des Romanes. Marie, die junge Lehrerin, hat nicht nur ihr Kind und ihren Mann verloren, auch ihr bis dahin lebenswertes Umfeld ist komplett zusammengebrochen. Ausgestoßen und abgeschoben soll sie sich als Lehrerin in einem Heim für schwererziehbare Kinder in Mecklenburg bewähren.

Die beruflich erfolgreiche Ärztin Dr. Junghans ist voller Tatendrang. Sie will der immer mehr verkrusteten Enge entfliehen und sich in Bulgarien eine neue Existenz aufbauen. Beide Frauen suchen Erfüllung, Glück, Freiheit, wollen ihr eingeengtes, von Zwängen bestimmtes Dasein hinter sich lassen.

Vogt-Köhlers Roman trägt auch autobiografische Züge. Sie selbst hat als  Lehrerin in der DDR unter der staatlichen  Überwachung gearbeitet und erfahren, wie private Entscheidungen von staatlicher Willkür gegängelt wurden.

Kritische Beobachtungen des Schulwesens nach der Wende fließen in ihren zweiten Roman „Gestrandet in Weimar“ ein (ISBN 9783957162113). Hier schildert Doris Vogt-Köhler die Abgründe des Lehrer- und Schüler-Daseins. Sie muss es wissen: Mehr als 40 Jahre lang war sie als Lehrerin an verschiedenen Schulen, überwiegend im sonderpädagogischen Bereich, tätig. Und seit Jahrzehnten lebt sie in Weimar. Beides verschmilzt in ihrem zweiten Roman.

Doris Vogt-Köhler wurde 1943 in Brotterode in Thüringen geboren. Nach dem Abitur 1962 studierte sie am Institut für Lehrerbildung in Weimar und absolvierte anschließend an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein Zusatzstudium für das Lehramt an Hilfsschulen und an Schulen in Heimen für schwer erziehbare Kinder. Die Autorin ist zum zweiten Mal verheiratet und hat einen Sohn aus erster Ehe.

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