Verleihung des Otto Schmidt-Preises für Veröffentlichungen im Internationalen Recht

(lifePR) ( Köln, )
In diesem Jahr überreichte Verleger Professor Hey den Otto Schmidt-Preis für Veröffentlichungen zum Internationalen Recht im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung. Die Auszeichnung ging an Prof. Dr. Juliane Kokott, Dr. Johanna Stark und Dr. Laura Hering.

„Mit dem Otto Schmidt-Preis der Stiftung zur Europäisierung und Internationalisierung des Rechts werden sowohl langjährig engagierte Juristen*innen für ihre bereits geleistete Arbeit und Heranführung junger Wissenschaftler*innen als auch akademischer Nachwuchs für besonders herausragende Aufsätze aus wissenschaftlichen Zeitschriften geehrt. Mit der Auszeichnung stärken wir – im Sinne der Stiftungsgründerin und langjährigen Otto-Schmidt-Gesellschafterin Frau Dr. Christa Pandey – die internationale Arbeitsweise unter den deutschen Juristen*innen“, sagte Professor Felix Hey zur Eröffnung der Verleihung.

Für das Jahr 2019 hat die Jury, bestehend aus den Professoren Martin Henssler, Heinz-Peter Mansel und Wolfgang Schön den Preis an Frau Professor Juliane Kokott vergeben. Die Preisträgerin verkörpert die Zielsetzungen der Stiftung im Hinblick auf ihre außergewöhnliche berufliche Laufbahn zur Generalanwältin am EuGH und Titularprofessorin an der Universität St. Gallen, aber auch aufgrund ihrer vielfältigen Publikationen mit internationalen und völkerrechtlichen Bezügen und ihres sozialen Engagements z.B. als „Saarland-Botschafterin“ sowie für die deutsche und europäische Juristenausbildung und Völkerverständigung.

Die Entscheidung zur Vergabe des Preises 2020 für die Veröffentlichung jüngerer Autoren*innen fiel auf Frau Dr. Laura Hering für ihren Beitrag „Beamtenstreik zwischen Karlsruhe und Straßburg: Art. 11 EMRK und die konventionskonforme Auslegung durch das BVerfG“ in der Zeitschrift ZaöRV, Heft 2/2019 sowie auf Frau Dr. Johanna Stark für ihren Beitrag „Verteilungsgerechtigkeit als Prinzip des internationalen Steuerrechts“ in der Zeitschrift StuW, Heft 1/2019. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren hatte die Jury kein Thema vorgegeben, sondern herausragende Veröffentlichungen junger Wissenschaftler*innen in den wichtigsten Archiv-Zeitschriften gesichtet und entsprechend der Preisregeln ausgewählt.
Für die Preisverleihung an Frau Dr. Laura Hering vom Max-Planck-Institut für ausländisches und öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg war ausschlaggebend, dass ihre Analyse der konventionsrechtlichen Dimension der BVerfG-Entscheidung zum Beamtenstreik als große Bereicherung und Anregung – nicht zuletzt für die Richter*innen am EGMR – zu betrachten ist.

Der weitere Preis ging an Frau Dr. Johanna Stark vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und öffentliche Finanzen in München, der es in ihrer Publikation in herausragender Weise gelungen ist, die Kenntnisstränge der politischen Philosophie sowie der Jurisprudenz und deren beider unterschiedliche Diskussionsansätze miteinander zu verbinden.
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