Freitag, 20. April 2018


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vbw fordert weitere Stärkung der beruflichen Bildung

Brossardt: "Aus- und Weiterbildung gezielt auf die Bedarfe der Digitalisierung ausrichten"

München, (lifePR) - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert eine weitere Stärkung der beruflichen Bildung und insbesondere der dualen Ausbildung. „Viele bayerische Unternehmen können ihre Lehrstellen nicht mehr besetzen. Aktuell stehen jedem gemeldeten Bewerber rein rechnerisch 1,29 gemeldete Berufsausbildungsstellen zur Verfügung. Wir gehen davon aus, dass 2017 branchenübergreifend zwischen 11.000 und 15.000 Ausbildungsplätze in ganz Bayern unbesetzt bleiben. Hier müssen wir gegensteuern“, sagt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Um den Anforderungen der Digitalisierung und Industrie 4.0 gerecht zu werden, muss Brossardt zufolge die berufliche Bildung kontinuierlich und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden: „Das beginnt bei den Berufsschulen, die über eine angemessene digitale Ausstattung verfügen müssen, die den Anforderungen der Arbeitswelt von Industrie 4.0 sehr nahe kommt. Außerdem müssen branchenübergreifend die Ausbildungsordnungen geprüft und bedarfsgerecht an die Erfordernisse der Digitalisierung angepasst werden.“

Die vbw und die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm setzen sich mit einer Fülle an Aktivitäten für eine starke Berufsbildung in Bayern ein. „Bei der Nachwuchsgewinnung unterstützen wir unsere Mitgliedsunternehmen durch konkrete Projekte, wie beispielsweise dem digitalen Eignungstest im Rahmen der ‚AusbildungsOffensive-Bayern‘ und dem ‚M+E InfoTruck‘, der Schülern interessante Einblicke in die Berufswelt der M+E Industrie gewährt. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, das hohe Ausbildungsniveau in Bayern zu halten und in Zukunft noch weiter anzuheben“, erläutert Brossardt. Unter dem Dach der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“ engagiert sich die vbw unter anderem zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung für eine starke berufliche Bildung in Bayern. Ziel der Allianz sind insbesondere die Förderung aller Talente unter Berücksichtigung der individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die Erschließung neuer Bewerbergruppen, um den Fachkräftebedarf der Betriebe auch in Zukunft decken zu können.

 

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