lifePR
Pressemitteilung BoxID: 341240 (Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.)
  • Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.
  • Kreuzberger Ring 64
  • 65205 Wiesbaden
  • https://www.vcg.de
  • Ansprechpartner
  • Johannes Podszun
  • +49 (611) 34104-12

Golf-Feeling für zu Hause: Der perfekte Rasen

(lifePR) (Wiesbaden, ) Er gilt als Königsklasse unter den Rasenarten: der Golfrasen. Auch viele Hobbygärtner und Golfer träumen vom perfekten Grün im eigenen Garten. Die Vereinigung clubfreier Golfer (VcG) lüftet gemeinsam mit einem Head Greenkeeper das Geheimnis des englischen Rasens.

Ein gut gepflegter Golfrasen ist eine wahre Augenweide: kurz, fein, dicht und von sattem Grün - fast wie ein grüner Teppich mutet er an. Doch neben der optischen Qualität punktet er vor allem durch seine perfekte Spielbarkeit. Leicht und wie selbstverständlich kann der Ball über ihn rollen. Bei solch hohen Anforderungen ans Grün ist es kein Wunder, dass sich bei den Golfclubs Greenkeeper der anspruchsvollen Aufgabe widmen. Ist es überhaupt möglich, sich den Traum vom englischen Rasen auch im eigenen Garten zu erfüllen? "Nur Mut! Ein Golfrasen braucht zwar viel Pflege, aber wenn der Hobbygärtner das nötige Wissen darüber hat, klappt es bestens mit dem Traumrasen", weiß VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. Wer sich solch einen edlen Rasen wünscht, kann noch in diesem Jahr viel erreichen, denn gerade zum Herbstanfang ist das Thema Rasenpflege sehr aktuell.

Neuanlage: Rasensamen mögen den Herbst

Die dritte Jahreszeit ist ideal für die Neuanlage, denn weder die ausgebrachten Samen noch die keimenden Pflänzchen vertragen Hitze oder Platzregen. Zudem versorgt die Natur den jungen Rasen jetzt mit mehr Feuchtigkeit und nimmt dem Gärtner die eine oder andere Beregnung ab. Der Weg zu einem schönen Rasen beginnt bereits bei der Bodenvorbereitung und der Auswahl des Saatguts. "Besonders schwere Böden kann man durch Einarbeiten von Sand durchlässiger machen. Beim Saatgut lohnt es sich, übers Internet nach Saatgut-Fachhändlern zu suchen", rät Andreas Stegmann, Head Greenkeeper des Golfclubs Rheinhessen Hofgut Wißberg - St. Johann e.V.

Nach der Einsaat entscheidet das Wassermanagement über den Erfolg der Arbeit. Denn wenn das Saatgut einmal feucht geworden ist, muss es immer gründlich beregnet werden. Hat der Rasen schließlich eine Höhe von vier bis sechs Zentimetern erreicht, stehen der erste Schnitt und danach die erste Düngung an. "Ich empfehle 25 bis 30 Gramm eines Rasen-Langzeitdüngers mit ausgewogenem Stickstoff-Kalium-Verhältnis pro Quadratmeter. Das gibt Kraft für einen guten Start. Bei Neuansaaten ist ein Dünger angebracht, der zusätzlich Phosphor enthält, weil damit die Wurzelentwicklung gefördert wird", so Stegmann. Ist der Dünger gestreut und eingeregnet, wird nur noch etwa drei Mal pro Woche durchdringend bewässert, wenn es nicht regnet. Jetzt ist es an der Zeit regelmäßig zu mähen, mindestens zwei, besser drei Mal pro Woche - und zwar am besten bei trockenem Rasen und mit scharfen Messern. Der Experte rät: "Der Aufwuchs sollte etwa 50 Prozent der Schnitthöhe betragen. Bei vier Zentimetern Schnitthöhe muss also gemäht werden, sobald der Rasen zwei bis drei Zentimeter gewachsen ist." Durch den regelmäßigen Schnitt wird die Narbe dicht, weil die Gräser angeregt werden, viele neue Triebe zu bilden. Vier bis sechs Wochen nach der ersten Düngung wird nachgedüngt, danach etwa alle sechs bis acht Wochen.

Winterpflege: Jetzt den Rasen für die kalten Monate wappnen

Dort, wo der Rasen schon sprießt, steht die Winterpflege an. Auch hier gibt Stegmann wertvolle Tipps: "Damit ein hochwertiger Rasen gut durch die kalte Jahreszeit kommt, muss er regelmäßig gemäht werden, solange er wächst. Wichtig ist es auch, Laub stets von der Fläche zu entfernen. Andernfalls mangelt es dem Rasen an Licht und Luft und es kann zu Lücken oder gar zum Absterben kommen." Die letzte Düngung erfolgt etwa Mitte bis Ende Oktober. "Gut ist ein Spätherbstdünger, der wenig Stickstoff, viel Kalium und etwas Eisen enthält. Dadurch wird der Rasen winterhart, die Zellwände werden gestärkt, um Frost und Krankheiten standzuhalten", empfiehlt der Experte. Wahre Liebhaber können ihrem Rasen darüber hinaus noch mehr Gutes tun: "Nach der letzten Düngung kann von November bis Februar mit zwei bis vier Gaben einer Lösung von Eisen-, Kupfer- und Zinksulfat Pilzerkrankungen vorgebeugt werden. Bitte während der frostigen Zeit dem Rasen Ruhe gönnen, denn jeder Schritt auf gefrorenem Gras zerstört die Rasenpflanzen!"

Die Belohnung für die Mühen: Englischer Rasen daheim

Ein so gepflegter Rasen wird gut erholt aus dem Winterschlaf erwachen und kräftig in die neue Saison starten. Die beginnt im Frühling mit dem ersten Schnitt und der darauf folgenden ersten Düngung. Anschließend wird bewässert, regelmäßig gemäht und bei Bedarf beregnet. Nach etwa vier Wochen, wenn der Rasen sich gänzlich erholt und gefestigt hat, kann man vertikutieren. "Dabei sollte nicht zu tief gearbeitet werden, lieber einmal mehr als zu heftig'", erklärt Stegmann: "Zwei bis drei Mal vertikutieren pro Saison reicht völlig aus, bei großer Hitze, sowie ab September sollte man auf diese Pflegemaßnahme verzichten."

Ein englischer Rasen im Garten ist zwar anspruchsvoll, entschädigt seinen Besitzer dafür aber nicht nur optisch. Mit seinem satten Grün weckt er die Lust aufs Golfen. Und wer mehr will, steigt mit der VcG richtig in den Golfsport ein. Die clubfreie Mitgliedschaft in Deutschlands größtem Golfverein bietet viele Vorteile: Ihre Mitglieder zahlen keine Aufnahmegebühr sondern nur 195,- Euro für die reguläre Jahresmitgliedschaft. Derzeit ist der Einstieg in den Golfsport noch attraktiver: Ab dem 1. August kostet die VcG-Mitgliedschaft für das Jahr 2012 nur 95,- Euro. Eine gute Gelegenheit für Neu-Golfer, den neuen Sport bis zum Ende des Jahres auszuprobieren und dann schwungvoll in die neue Saison zu starten. VcG-Mitglieder spielen ausschließlich gegen eine Platzgebühr auf rund 700 Golfanlagen bundes- und zahlreichen weiteren weltweit.

Mehr Informationen unter www.vcg.de

Befragter Experte:

Andreas Stegmann, ist im Jahre 1987 aus dem Garten- und Landschaftsbau zur Golfplatzpflege gekommen und hat zunächst 4 1/2 Jahre beim Wiesbadener Golfclub Erfahrungen gesammelt. Seit November 1991 ist er Head Greenkeeper beim Golfclub Rheinhessen Hofgut Wißberg - St. Johann e.V.

Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.

Die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. (VcG): Die VcG ist mit rund 22.000 aktiven Mitgliedern (Stand: 12/2011) der größte Golfverein Deutschlands. Als einzige vom Deutschen Golf Verband (DGV) anerkannte Interessenvertretung clubfreier Golfspieler bietet der Verein ein kostengünstiges und flexibles Mitgliedschaftsmodell innerhalb der Verbandsstrukturen: Für einen Jahresbeitrag von 195,- Euro können VcG-Mitglieder weltweit gegen Greenfee Golf spielen - allein in Deutschland stehen ihnen rund 700 Golfanlagen offen. Ziel des 1993 vom DGV gegründeten Vereins ist es, mehr Menschen für den Golfsport zu begeistern und seine Popularisierung zu fördern. Zu diesem Zweck stellt die VcG die jährlich aus ihren Mitgliedsbeiträgen erwirtschafteten Überschüsse dem DGV für die Finanzierung von Förderprojekten zur Verfügung. Bis heute hat der Verein über 17 Millionen Euro (Stand: 12/2011) bereitgestellt - und gehört damit zu den bedeutendsten Förderern des Golfsports in Deutschland.