Kulturtourismus als Wirtschaftsfaktor

(lifePR) ( Bad Mergentheim, )
Zwei Jahre lang hat die Netzwerkinitiative KIRA mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg kulturtouristische Aufbauarbeit für das Taubertal, Hohenlohe und das Heilbronner Land geleistet. Nun geht es in die nächste Ausbaustufe: Ab 2014 soll KIRA im so genannten "KulturSüden" weiter geführt werden. Dieser ist die künftige kulturtouristische Marke der Tourismuskooperation Nördliches Baden-Württemberg.

Rund 320 Vertreter aus Kultur, Tourismus, Wirtschaft und Verwaltung hat das Netzwerk seit 2011 eingebunden. Auf Einladung der Stadt Weikersheim fand das KIRA-Herbsttreffen in Weikersheim statt. Astrid Hackenbeck, Kulturbeauftragte der Stadt und selbst engagiertes KIRA-Mitglied, begrüßte in Vertretung von Bürgermeister Klaus Kornberger rund 30 Kulturanbieter, Touristiker und Kommunalvertreter aus dem Taubertal, Hohenlohe und dem Heilbronner Land. Sie ließ keinen Zweifel daran: Stadt und Schloss setzen auf den Kulturtourismus: "Weikersheim mit seinem vielfältigen und hochklassigen Kulturangebot ist ein idealer Partner im Kulturtourismus."

Patricia Alberth, Fachfrau für institutionelle (Kultur-)Netzwerke und UNESCOWelterbe- Expertin, stellte eine Evaluierung der KIRA-Netzwerkarbeit der letzten 24 Monate vor und bescheinigte dem Netzwerk "Ziele erreicht". Ihre Empfehlungen für die Weiterführung des Netzwerks: "Kulturschaffende, Touristiker, Verwaltungen und Wirtschaft in strategische Planungen einbeziehen, thematische Angebote für Gäste und Einheimische schaffen und Transparenz weiter ernst nehmen."

Konkret wurde es in den Ausführungen von Tanja Seegelke, Sprecherin der Tourismuskooperation Nördliches Baden-Württemberg, die im Januar 2013 als Zusammenschluss von sieben Tourismusgemeinschaften im nördlichen Baden- Württemberg (Heilbronner Land, Hohenlohe, Hohenlohe-Schwäbisch Hall, Liebliches Taubertal, Odenwald, Kraichgau-Stromberg und Kurpfalz) an den Start ging.

Die gemeinsame touristische Ausrichtung wird künftig in drei Marken erfolgen, nämlich RadSüden (www.radsueden.de), WanderSüden (ab 2014) und KulturSüden (ab 2015). Tanja Seegelke zeigte an zahlreichen Beispielen die neuen Chancen für Kulturschaffende, Touristiker und Unternehmen. Dabei ließ die Touristikerin keinen Zweifel daran, dass die Qualität des KulturSüden nur in der engen Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden und Tourismuseinrichtungen erreicht werden kann. Ihr Fazit: "Das KIRA-Netzwerk hat es erreicht, in der gesamten Region Wertschätzung für den Kulturtourismus zu schaffen, und darauf wird der KulturSüden aufbauen."

Es werde nun darauf ankommen, die KIRA-Netzwerkarbeit mit dem KulturSüden synergetisch zu verbinden, so Dr. Karin Drda-Kühn vom Verein Kultur und Arbeit, der das Netzwerk gemeinsam mit engagierten Akteurinnen und Akteuren aufbaute. Ihr gehe es vor allem um die wirtschaftliche Seite: "Kulturtourismus muss endlich als Wirtschaftsfaktor mit erheblichem Potenzial anerkannt werden, der Arbeitsplätze schafft, die nicht exportierbar sind." Bis zum Start des KulturSüden werde das Netzwerk an der Erstellung von erlebnisorientierten Themen mitarbeiten und - wie gehabt - möglichst viele Kulturanbieter einbeziehen.
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