ver.di startet mit Arbeitgebern und Bundesfinanzministerium gemeinsames Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit im Friseurhandwerk

(lifePR) ( Berlin, )
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks sowie das Bundesfinanzministerium haben den Startschuss für ein gemeinsames Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Friseurbranche gegeben.

"Ziel des Bündnisses ist es, gegen Geschäftsmodelle vorzugehen, bei denen Betriebe den Mindestlohn oder Tarifentgelte vorenthalten oder Friseure unter der Hand beschäftigen. Dieser Betrug schädigt die ehrlichen Friseurbetriebe, Beschäftigte und Sozialkassen. Zusammen mit den Arbeitgebern und dem Bundesfinanzministerium stehen wir dafür ein, in der Branche gemeinsam gegen eine Praxis unlauterer Wettbewerbsvorteile durch Lohn- oder Sozialdumping vorzugehen, die sozialversicherungspflichtige, fair entlohnte Arbeitsplätze gefährdet", sagte Ute Kittel, ver.di-Bundesvorstandsmitglied.

Im Rahmen des Bündnisses werden ver.di, der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks und das Bundesministerium für Finanzen Aufklärungsarbeit betreiben und den Austausch untereinander, auch auf regionaler Ebene, stärken. Die Bündnispartner richten dafür einen regelmäßigen Arbeitskreis ein. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit wird zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung im Friseurhandwerk entwickeln und regelmäßige Kontrollen, auch am Wochenende sowie außerhalb der allgemein üblichen Arbeitszeiten, durchführen.
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