Mindestlohn Abfallwirtschaft weiter verzögert

Aktion vor der FDP-Geschäftsstelle

(lifePR) ( Stuttgart, )
8, 02 € Mindestlohn! " Für ihre harte Arbeit haben die Beschäftigten in der Entsorgungswirtschaft einen Anspruch auf faire Bezahlung und einen auskömmlichen Lohn, mit dem man eine Familie ernähren kann. Die Verweigerung der FDP gegenüber dem Mindestlohn für die Abfallwirtschaft ist eine Anmaßung, die auf großen Unmut bei den Beschäftigten stößt", betonte Werner Vorderwülbecke, zuständiger Landesfachbereichsleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Baden-Württemberg. Es ist unverständlich, dass sich Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle einer Einigung im Kabinett verweigert. ver.di und die Arbeitgeberverbände hatten sich im Vorfeld bereits auf einen Mindestlohn geeinigt, ebenso hat der Tarifausschuss den Mindestlohn einstimmig bestätigt. Das sich nun die FDP gegen die Geschlossenheit der Befürworter, sowohl auf Arbeitnehmerseite als auch auf Arbeitgeberseite, stellt und alles daran setzt, den Mindestlohn zu verhindern, empört die betroffenen Beschäftigten der baden-württembergischen Entsorgungswirtschaft.

"Der Mindestlohn für die Abfallwirtschaft sorgt dafür, dass der Kampf um die Aufträge nicht mehr auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird, er ist zwingend notwendig", erklärt Werner Vorderwühlbecke. "Ohne Mindestlohn ist zu befürchten, dass sich die Lohnspirale immer weiter nach unten dreht".

ver.di forderte die Bundeskanzlerin auf, zu ihrem Wort zu stehen, sich gegenüber dem kleineren Koalitionspartner durchzusetzen und den Mindestlohn noch vor Weihnachten auf den Weg zu bringen.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wird die ver.di Landesfachgruppe Abfallwirtschaft am Donnerstag, dem 10. Dezember, 2009 eine Resolution "Mindestlohn" in der Geschäftsstelle der baden-württembergischen FDP , Rotebühlstrasse 131in Stuttgart abgeben.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.