Callcenter Telekom: Arbeitgeber verweigern sich Alternativkonzept

(lifePR) ( Berlin, )
Bei der von der Telekom geplanten Reduzierung der Callcenter - allein in Baden-Württemberg sollen sechs von acht Standorten mit ca. 1.300 Betroffenen geschlossen werden - wird, so der zuständige ver.di Fachbereichsleiter Dieter Buhl, "immer mehr deutlich, dass es den Arbeitgebern nicht um eine Konsolidierung der Callcenter-Standorte geht, sondern darum, die Beschäftigten auf dem kalten Wege zur Kündigung zu zwingen."

In den laufenden Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat wurde seitens der Arbeitnehmer ein Alternativkonzept eingebracht, das mit einem Business-Case hinterlegt ist, der ein Einsparpotenzial von 38. Mio. ¤ p.a. beinhaltet. Dennoch, so Buhl, sei in den Verhandlungen keinerlei Bereitschaft der Arbeitgeber zu erkennen, sich mit diesem Konzept auseinander zu setzen und zu einem sozialen Ausgleich zu finden.

"Damit ignoriert der Telekom-Vorstand wieder einmal die Interessen der Allgemeinheit und der Beschäftigten, obwohl zwischenzeitlich Politiker aller Couleur ver.di unterstützen", so Buhl weiter. "Selbst für hartgesottene Betriebswirtschaftler wird deutlich, dass das Konzept der Telekom nicht nachvollziehbar ist und lediglich einseitig auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden soll."

Genau dieses Verhalten von Vorständen sei es, das auch im Bereich der Finanzbranche zu einer tiefen Krise geführt habe, so Buhl. ver.di werde deshalb überall in Baden-Württemberg weiterhin Aktionen durchführen und die politisch Verantwortlichen im Land und auf Bundesebene um Unterstützung bitten. Von den zuständigen Oberbürgermeistern sei bereits die volle Solidarität zugesagt.

Eine Information über das vom Telekom-Vorstandsvorsitzenden Obermann gegenüber Ministerpräsident Oettinger zugesagten Gespräch, gebe es nach wie vor nicht.
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