Sonntag, 17. Dezember 2017


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Erzgebirgssparkasse und Verbraucherzentrale haben Verhandlungen aufgenommen

Nach erstem Gespräch soll Ergebnis bis 18. Oktober vorliegen

Leipzig, (lifePR) - Anfang September hat auch die Erzgebirgssparkasse langfristige Prämiensparverträge gekündigt. Daraufhin haben viele betroffene Kunden gegenüber der Verbraucherzentrale Sachsen die Erwartung geäußert, auch hier ein zusätzliches Alternativangebot mit der Sparkasse auszuhandeln. „Die Verbraucher haben von den Offerten der Sparkassen Leipzig, Meißen und im Muldental gehört und wollen jetzt natürlich gleich behandelt werden“, so Andreas Eichhorst, Vorstand von der Verbraucherzentrale Sachsen. Am Mittwoch fand deswegen ein erstes Gespräch zwischen den Verbraucherschützern und der Erzgebirgssparkasse in Annaberg-Buchholz statt.

„Das erste Gespräch verlief in angenehmer und konstruktiver Atmosphäre. Dabei wurden auch die unterschiedlichen Auffassungen über die bisher als Alternativlösung unterbreiteten  Angebote der Erzgebirgssparkasse an die Betroffenen ausgetauscht“, so Eichhorst weiter. Die Verbraucherschützer äußerten etwa ihre Zweifel, dass der provisionsorientierte Verkauf von Wertpapieren immer bedarfsgerecht ist. Am Ende des Gesprächs sicherte Roland Manz, Vorstandsvorsitzender der Erzgebirgssparkasse, der Verbraucherzentrale zu, in den nächsten 14 Tagen eine Entscheidung über ein mögliches zusätzliches Alternativangebot zu treffen. Der Vorstand der sächsischen Verbraucherzentrale zeigte sich diesbezüglich vorsichtig optimistisch: „Das klang aus unserer Sicht danach, als wäre noch eine Lösung in beiderseitigem Interesse möglich.“

Aus Sicht der Verbraucherschützer wäre es wünschenswert, wenn die langfristigen Prämiensparen flexibel Verträge weitergeführt würden. Sofern dies jedoch nicht möglich ist, fehlt im Sinne einer beidseitigen einvernehmlichen Lösung bisher ein kostengünstiges und reinweg sicheres Festzinsangebot der Erzgebirgssparkasse. Dabei könnte sich die Erzgebirgssparkasse an den Lösungsvarianten in Leipzig, Meißen und Muldental orientieren.

Aus verschiedenen Gründen kann sich nicht jeder mit den bisher in Beratungsgesprächen angebotenen offenen Immobilien-oder Aktienfonds beziehungsweise mit  Anleihen, die ebenfalls Risiken beinhalten, anfreunden. Viele Prämiensparer warten deshalb nachvollziehbar im Hinblick auf ihre neue Anlageentscheidung ab und hoffen auf ein gutes Verhandlungsergebnis.

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