Sonntag, 24. Juni 2018


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VKU zur Debatte um den Kohleausstieg

Berlin, (lifePR) - Der Ausstieg aus der Nutzung der Kohle ist keine Frage des „Ob“, sondern eine Frage des „Wann“ und „Wie“.

Wer aussteigen will, muss sagen, wo er einsteigen will. Die Menschen in den betroffenen Regionen benötigen eine Perspektive für ihre Zukunft. Der Wandel muss gestaltet werden – mit tragfähigen Ideen, Strukturen und finanziellen Ressourcen. Die im Klimaschutzplan 2050 angekündigte Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung“ muss schnell eingesetzt werden. Der VKU setzt sich dafür ein, dass die politischen Entscheider mit der Energiewirtschaft, den beteiligten Bundesländern sowie den Gewerkschaften und der kommunalen Ebene zeitnah in einen Dialog treten. Gemeinsam muss ein ganzheitliches Konzept für einen modernen deutschen Erzeugungspark erarbeitet werden.

Die kommunalen Unternehmen sehen sich in der Verantwortung, die Klimaschutzziele von Paris umzusetzen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau zu halten. Dafür bedarf es Planungssicherheit. Die gescheiterten Sondierungsverhandlungen auf Bundesebene dürfen diese Diskussion nicht verzögern.

Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit über 262.000 Beschäftigten wurden 2015 Umsatzerlöse von mehr als 115 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 11 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 60 Prozent, Erdgas 65 Prozent, Trinkwasser 87 Prozent, Wärmeversorgung 69 Prozent, Abwasserentsorgung 42 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 66 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen 5,7 Millionen Kunden mit Breitband. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro, um dann insgesamt 6,3 Millionen Menschen an schnelles Internet anschließen zu können.

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