VIR fordert den Lufthansa-Konzern zur Nachbesserung bei der Rückfluggarantie auf

(lifePR) ( München, )
Eine Nachbesserung des Lufthansa-Konzerns bei der vor kurzem angekündigten Rückfluggarantie fordert der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR): Sie ist derzeit hauptsächlich über direkte Distributionskanäle verfügbar und schließt damit Kunden aus, die über andere Vertriebssysteme oder -Kanäle ihre Flugtickets buchen.

„Es kann nicht angehen, dass sich der Lufthansa-Konzern einerseits damit brüstet, Kunden eine Rückfluggarantie zuzusichern, andererseits aber einen Großteil der Vertriebskanäle ihrer Kunden davon ausschließt“, kritisiert VIR-Vorstand Michael Buller. „Und dies vor dem Hintergrund, dass Reisebüros und Reiseveranstalter in den vergangenen Wochen aufgrund nicht geleisteter Refund-Zahlungen von Lufthansa selbst in große Liquiditätsprobleme getrieben wurden. Zugleich zwang man ihnen unglaubliche manuelle Prozesse auf, da die Refund-Funktion in den globalen Distributionssystemen (GDS) abgeschaltet wurde.“

Michael Buller weiter: „Die Regelung zur Rückfluggarantie ist einem Lufthansa-Konzern, dem vom Steuerzahler mit Bürgschaften, Kapitalbeteiligungen und Krediten in Höhe von neun Milliarden Euro geholfen wird, absolut unwürdig. Hier wird aus purem Eigeninteresse ein Großteil der Branche und der Kunden bewusst außen vorgelassen. Die Rückfluggarantie muss auch für Kunden gelten, die sich bewusst für andere Buchungskanäle entschieden haben. Alles andere ist in höchstem Maße unmoralisch und inakzeptabel.“
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