Dienstag, 19. Juni 2018


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Stagnation trotz Belebung im vierten Quartal

Auswirkungen der neuen Gebührenordnung für Zahnärzte auf die Geschäftsentwicklung noch unklar

Frankfurt am Main, (lifePR) - Insgesamt liegt der Gesamtumsatz der zahntechnischen Meisterbetriebe 2011 lediglich um 1,1 Prozent höher als im Vorjahr. Preisbereinigt bedeutet dieses Ergebnis über das Gesamtjahr gemessen erneut eine Stagnation der Leistungsnachfrage für die Zahntechnikbranche. Dies ergab die aktuelle Konjunkturumfrage des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI).

Dabei verzeichneten die zahntechnischen Meisterlabore im letzten Quartal des Jahres einen Zuwachs um 18,9 Prozent gegenüber dem allerdings urlaubsbedingt schwachen Vorquartal. Das Quartalsergebnis lag durchschnittlich 3,2 Prozent über dem IV. Quartal 2010. Somit konnte der leichte Umsatzzuwachs von 1,1 Prozent für das Gesamtjahr nur durch die im Schlussquartal 2011 eingetretene kräftige Belebung der Leistungsnachfrage erzielt werden.

„Diese überraschende Belebung zum Jahresende war früher durchaus saisonal typisch, konnte aber seit Beginn des Festzuschuss-Systems nicht mehr in diesem Ausmaß festgestellt werden. Somit stellt sich die Frage nach der Ursache. Ein zentraler Punkt dürfte die Erwartung der Patienten gewesen sein, mit Einführung der neuen Gebührenordnung für Zahnärzte beim Zahnarzt im neuen Jahr eine höhere Zuzahlung leisten zu müssen. Vor diesem Hintergrund ist die Belebung im vierten Quartal allenfalls als Einmaleffekt zu interpretieren“, so VDZI-Generalsekretär Walter Winkler.

Das gute IV. Quartal 2011 führte zu einer besseren Beurteilung der Geschäftslage. 41,1 Prozent der befragten Betriebe bewerten die Geschäftslage im Berichtsquartal als gut. Im Vorquartal waren es noch 21,6 Prozent. Als befriedigend wurde die eigene Geschäftslage von ebenfalls 41,1 Prozent der Labore beurteilt.

Nach dem ungewöhnlich starken IV. Quartal rechnen viele Labore allerdings damit, dass sich die Nachfrage Anfang 2012 wieder abschwächt. Das entspricht zunächst dem normalen saisonalen Verlauf. Gleichzeitig finden in den Praxen Anfang 2012 erhebliche Veränderungen statt. Wie Patienten und Zahnärzte auf die nun erfolgte Einführung der neuen GOZ reagieren, ist auch nach zwei Monaten nicht deutlich.

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