Unternehmerinnen gegen Steuererhöhungspläne

(lifePR) ( Berlin, )
Die deutschen Unternehmerinnen kritisieren die aus den Sondierungsgesprächen von Union und SPD bekannt gewordenen Überlegungen, den Spitzensteuersatz der Einkommensteuer anzuheben. Stephanie Bschorr, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen, sagte dazu heute in Berlin:
 
„Es wäre wirtschaftspolitisch kontraproduktiv, den Spitzensteuersatz anzuheben. Getroffen würden Personengesellschaften, ganz besonders auch kleine Unternehmen und Soloselbstständige. Was ist das für ein Signal an Millionen Selbstständige und Unternehmen, wenn die Politik trotz gut gefüllter öffentlicher Kassen auf Steuererhöhungen setzt?“
 
Die Sondierer sollten vermeiden, altes Umverteilungsdenken wiederzubeleben, und stattdessen klare Entlastungen der Leistungsträger der Mittelschicht beschließen. „Wir haben kein Defizit bei der Umverteilung: Die oberen 10 Prozent der Einkommensteuerzahler erbringen über 55 Prozent des gesamten Einkommen­steueraufkommens,“ unterstrich die VdU-Präsidentin, die selbst ein Steuerberatungsunternehmen mit 100 Beschäftigten führt.
 
Die Unternehmerinnen fordern von der zukünftigen Bundesregierung, den Einkommensteueraufkommen im sogenannten Mittelstandsbauch zu senken und an die Inflationsrate zu koppeln. Auf die Agenda gehören auch die Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung und die Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Einen Überblick über alle Forderungen des VdU bietet die Broschüre „Was Unternehmerinnen wichtig ist“.
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