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Pressemitteilung BoxID: 457987 (Verband Deutscher Reeder (VDR))
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Koalitionspartner legen richtigen Kurs für die Seeschifffahrt an

(lifePR) (Hamburg, ) "Wir begrüßen die Vereinbarungen zur Schifffahrtspolitik im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD. Die Verhandlungspartner haben damit den richtigen Kurs für die deutsche Seeschifffahrt und den maritimen Standort Deutschland angelegt", sagte Michael Behrendt, Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR).

Die zentralen Themen der Seeschifffahrt nehmen einen breiten Raum im Koalitionsvertrag ein, der sich damit positiv abhebt. Das unterstreicht die gewachsene politische Bedeutung der Seeschifffahrt.

Auf einseitige nationale und europäische Sonderregelungen wird ausdrücklich verzichtet. "Damit erkennen die Koalitionspartner an, dass ein Abweichen von internationalen Standards Wettbewerbsnachteile für die deutsche Seeschifffahrt mit sich bringt", so Behrendt.

Die Politik will die Schifffahrt unterstützen, neue Anforderungen für mehr Klima- und Umweltschutz umzusetzen. "Besonders vor dem Hintergrund der strengeren Schwefelgrenzwerte für Schiffsbrennstoff in Nord- und Ostsee ab 2015 ist dies eine wichtige Zusage der Koalitionsparteien", sagte Behrendt.

Bei der Versicherungsteuer auf Erlöspools erkennen die Koalitionsparteien an, dass es pragmatischer Lösungen für die Zukunft bedarf. Der Wunsch der maritimen Verbände nach einer Stärkung des Maritimen Koordinators innerhalb der Bundesregierung muss im Zuge der Ressortverteilung umgesetzt werden.

Die notwendige Modernisierung der Flaggenstaatsverwaltung und des Schifffahrtsrechts in Deutschland findet sich ebenfalls im Vertragstext wieder. "Eine moderne Flaggenstaatsverwaltung aus einer Hand ist eine zentrale Voraussetzung für den deutschen Schifffahrtsstandort im europäischen Wettbewerb", sagte Behrendt.

Die Koalitionsvertragspartner halten am Maritimen Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung in der maritimen Wirtschaft fest und wollen die Schifffahrtsförderung fortsetzen. "Das ist ein wichtiges Signal für die Fortsetzung des Maritimen Bündnisses aus Politik, Gewerkschaften und maritimer Wirtschaft, das wir erst in diesem Jahr auf eine neue Grundlage gestellt haben", sagte Behrendt.