Haushaltsausschuss des Bundestages will Mittel für die deutsche Seeschifffahrt freigeben

Behrendt: "Wichtiges Signal für die deutsche Schifffahrtsbranche"

(lifePR) ( Hamburg, )
Der Verband Deutscher Reeder (VDR) begrüßt, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages die komplette Freigabe der Mittel für die Schifffahrtsförderung im Rahmen des Maritimen Bündnisses in der kommenden Woche beschließen will. Damit stünden im Jahr 2012 für die Förderung von Ausbildung und Beschäftigung deutscher Seeleute wieder knapp 60 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Präsident des VDR, Michael Behrendt, begrüßt dies: "Wir danken der Bundesregierung, aber insbesondere den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass sie dieses wichtige politische Signal in einer für unsere Branche besonders schwierigen Zeit setzen." Die Entscheidung komme zwar spät, aber die deutschen Reeder werden alles ihnen Mögliche tun, um trotz der enormen wirtschaftlichen Belastungen für die Reedereien ein hohes Maß an Ausbildung und Beschäftigung von deutschen Seeleuten zu sichern.

"Berlin scheint jetzt wieder Kurs auf die Fortsetzung des Maritimen Bündnisses zu nehmen", bewertet das geschäftsführende Präsidiumsmitglied des VDR, Ralf Nagel, die Informationen aus der Bundeshauptstadt. Er unterstreicht jedoch, dass es für eine dauerhafte Sicherung von Ausbildung und Beschäftigung am Standort Deutschland weiterer Entscheidungen bedürfe. Dazu gehöre vor allem eine deutliche Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen der deutschen Flagge im europäischen Vergleich. "Den deutschen Reedern muss es wieder möglich werden, einen hohen Anteil an Schiffen unter deutscher Flagge führen zu können. Unsere Vorschläge dazu liegen auf dem Tisch", appelliert Nagel an die Entscheider in Berlin. Nur dann könne ein Niedergang der deutschen Flagge abgewendet werden. Es sei zudem erforderlich, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass im Jahr 2013 neben den 60 Millionen Euro öffentlicher Fördermittel 30 Millionen Euro aus der deutschen Reederschaft - also insgesamt 90 Millionen Euro - für die Sicherung von Ausbildung und Beschäftigung am Standort Deutschland eingesetzt werden können.

Um durch die Krise zu kommen, bedürfe es darüber hinaus vertretbarer Hilfen, insbesondere für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, so Nagel. Die Lage für die Unternehmen sei äußerst kritisch.
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