Freitag, 20. Juli 2018


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Das Bad als magisches Örtchen

480.000 Bäder wurden 2012 in Deutschland saniert - Tendenz steigend!

Bad Honnef, (lifePR) - Die Menschen lieben das Wasser. Noch heute ist der Spaziergang am See oder der Urlaub am Meer beliebte Freizeitaktivität. Wasser ist Natur und Natur ist willkommen. Dabei hat die Natur zwei Seiten. Die eine wild und ungebändigt, die andere ruhig und fürsorglich. Wasser, unzweifelhaft genauso stark wie die anderen Elemente der Natur, ist unberechenbar, mächtig und gewaltig. Gleichzeitig ist es Lebenselixier und Quell unzähliger Inspirationen für Fantasie, Kunst, Dichtung und Design. Wasser besitzt außerdem viele wichtige Eigenschaften für Mensch und Natur: es kühlt, es reinigt, es schmeckt, es erfrischt, es liefert und transportiert und es sucht sich stets den schnellsten Weg. Wasser kann zu Dampf aufsteigen und zu Eis gefrieren.

Die Designer haben das Badezimmer entdeckt und aus dem einstigen Waschraum eine Wohlfühloase gemacht. Das wilde, unberechenbare Element Wasser wird im modernen Badezimmer gebändigt und geführt. Es wird für den Menschen nutzbar gemacht und bleibt doch starker Bestandteil von Natur. Wasserstrahlen sprühen aus propellerartigen Duschköpfen oder sanftem Regen ähnlich aus großen Tellerbrausen. Die Möbel sind eleganter denn je und die zentrale Deckenleuchte ist abgelöst durch indirekte Lichtvielfalt. Der Fußboden ist barfuß angenehm warm und der kleine, im Spiegel eingebaute TV-Monitor, informiert mit bewegten Bildern. Das neue Bad des 21. Jahrhunderts ist erfunden, doch haben es noch lang nicht alle Deutschen auch im eigenen Zuhause.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 480.000 Bäder saniert. Damit etwa jedes hundertste Bad aller rund 40 Millionen Haushalte. Bei der Badsanierung geht es im wesentlichen um besseres Design und besseren Komfort. "Nur die Auffrischung des sichtbaren Designs ist heutzutage zu wenig. Es geht den Menschen auch immer um besseren Komfort", bestätigt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, und ergänzt: "Das Badezimmer wird immer schöner und exklusiver und ist zur privaten Wohlfühloase geworden. Es hat daher bei der Planung und Finanzierung einen gleichberechtigten Stellenwert; genauso wie Küche und Wohnzimmer".

In puncto Sanierung und Renovierung und erst recht im Neubau denken die Deutschen langfristig. Ein neues Bad ist eine hohe Investition und soll schon ein paar Jahre halten. Sicher kann man kleine Schönheitsreparaturen im Laufe der Zeit mal durchführen, aber die Grundausstattung, von der Anordnung mitsamt den elektrischen Anschlüssen über Abtrennungen bis hin zu den eigentlichen sanitären Installationen, müssen die Zeit in gutem Zustand überdauern. Daher geht schickes Design Hand in Hand mit gutem Komfort. Waschbecken, Wanne, Kloschüssel und Co. werden dabei immer häufiger "altersgerecht" ausgesucht. "Die Deutschen werden immer älter und wollen möglichst lange in ihren eigenen Wohnungen leben. Möbel und Einrichtungsgegenstände müssen sich daher den neuen Ansprüchen an Gebrauchstauglichkeit und Komfort auch für die älter werdende Generation anpassen", weiß Klaas und fügt hinzu: "Die vorausschauende Planung eines neuen Badezimmers ist nicht nur sinnvoll, sondern am Ende auch wirtschaftlich. Wer heute in eine barrierefreie Gestaltung investiert, kann sein Bad auch in zwanzig Jahren noch mühelos benutzen". Bei aller Wohlfühlatmosphäre bleibt nämlich auch die körperliche Reinigung eine zentrale Funktion. Eine bodentief eingebaute Dusche, möglichst mit fest installierter Sitzmöglichkeit an der Wand, ein unterfahrbares Waschbecken oder einfach genug Platz neben der Toilette, sind allesamt Dinge, die heute locker realisiert werden können. Moderne Badmöbel bieten ordentlich viel Stauraum, den kleine und große Menschen unproblematisch erreichen, haben wie in der Küche innen beleuchtete Schubladen, sind pflegeleicht in der Oberfläche, bieten mehr als genug Ablagefläche für Rasierschaum und Kosmetik und bestechen durch individuelle Formensprache und Materialität. Die Vielfalt im Badmöbelangebot war noch nie so groß wie heute. Ähnlich wie die Küche ist das Bad ein Ort täglicher Routinen und täglicher Kommunikation. Was liegt da näher, als hier einen großzügigen Raum mit Wohlfühlatmosphäre zu schaffen?

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