Mittwoch, 18. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 190008

Ingenieureinkommen nur noch leicht gesunken

VDI nachrichten legen größte Einkommensstudie für Ingenieure vor

Düsseldorf, (lifePR) - Ingenieure haben nach leichten Einkommenseinbußen während der Wirtschaftskrise 2009 in den ersten sechs Monaten 2010 nur geringe weitere Einkommensverluste hinnehmen müssen. Im ersten Halbjahr 2010 sank das durchschnittliche Jahreseinkommen von Ingenieuren mit Berufserfahrung leicht um 500 Euro (-0,9%) auf 54.400 Euro. Die Einbußen sind vor allem eine Folge kürzerer Arbeitszeiten noch zum Jahresbeginn. Berufsanfänger mussten erstmals seit 2005 ebenfalls leichte Einbußen hinnehmen. Ihre tatsächlichen Einstiegsbezüge sanken aufs Jahr gesehen um 435 Euro (-1,0%) auf 40.800 Euro. Das sind die Ergebnisse der Einkommensstudie 2010 der VDI nachrichten, die auf den aktuellen und tatsächlichen Einkommensdaten von 10.450 Ingenieuren beruht. Die Ingenieure hatten von Januar 2009 bis Juni 2010 am Gehaltstest von ingenieurkarriere.de, dem Karriereportal der VDI nachrichten, teilgenommen und detaillierte Daten zu Einkommen, Position und Arbeitsbelastung gemacht. Damit ist die Studie der umfangreichste Gehaltsüberblick für Ingenieure in Deutschland.

Allerdings zeichnet sich bereits ab, dass die Ingenieure die leichten Rückgänge des ersten Halbjahres im Jahresverlauf ausgleichen können. "Nach der positiven Entwicklung der Auftragseingänge steigt die durchschnittliche Arbeitsstundenbelastung wieder an und liegt derzeit nur noch leicht unter dem Vorkrisenniveau", sagte Ulrike Gläsle, Marketingleiterin des VDI Verlages, bei der Vorstellung der Studie.

Auch in der Krise erlebten einige Branchen eine Sonderkonjunktur, die sich in steigenden Einkommen niedergeschlagen hat. So stiegen die Einkommen im ersten Halbjahr besonders stark bei Energieversorgern (+6,7%) und der Informationstechnologie (5,9%). Die stärksten Einkommensverluste hatten die Beschäftigten in Chemie- und Pharmaindustrie (-7,9%), in der Automobilindustrie (-4,7%) und in der Elektronik- und Elektrotechnik (-4,3%). Die höchsten Einkommen zahlen trotz des Einbruchs von fast acht Prozent immer noch die Chemie- und Pharma-Unternehmen mit brutto 61.400 Euro, gefolgt von den Energieversorgern (59.200 Euro). Am schlechtesten verdienen Ingenieure in Ingenieur- und Planungsbüros (45.200 Euro) und am Bau (47.500 Euro). Maschinenbau und Autoindustrie liegen mit durchschnittlichen Jahreseinkommen von 56.400 Euro nur noch knapp über dem Durchschnitt.

Doch nicht nur die Branchen haben großen Einfluss auf die Höhe der Einkommen. Entscheidend sind auch die Unternehmensgrößen. So verdient ein Ingenieur-Sachbearbeiter in einem kleinen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern rund 38.400 Euro im Jahr, in einem Großunternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten bei gleicher Stellung 7.000 Euro mehr. Allerdings hat sich während der Wirtschaftskrise dieser Abstand zwischen Klein- und Großunternehmen halbiert.

Die Studie basiert auf den tatsächlichen Einkommen von 10.450 Ingenieuren, die am kostenlosen Gehaltstest der VDI nachrichten im Internet auf ingenieurkarriere.de teilgenommen haben und dabei detaillierte Angaben zu Einkommen, Tätigkeit, Region und Unternehmen gemacht haben. Den Gehaltstest finden Sie unter: www.ingenieurkarriere.de/gehaltstest

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Neu: Sorglos-Schutzbrief der SWK Bank

, Finanzen & Versicherungen, Süd-West-Kreditbank Finanzierung GmbH

Die SWK Bank bietet ab sofort den Sorglos-Schutzbrief an. Er sichert Kreditkunden im Falle von Krankheit oder Arbeitslosigkeit gegen mögliche...

DeutschlandCard: Gothaer ist neuer Partner des Multipartner-Bonusprogramms

, Finanzen & Versicherungen, Gothaer Versicherungsbank VVaG

Die Gothaer Versicherung ist neuer Partner der DeutschlandCard. Somit können die mehr als 20 Millionen Teilnehmer des Multipartner-Bonusprogramms...

Renteneinkommen

, Finanzen & Versicherungen, VZ VermögensZentrum GmbH

Laut Vorsorgeatlas 2017 von Union Investment müssen vor allem Ruheständler im Westen mit großen Versorgungslücken im Alter rechnen. Um das zu...

Disclaimer