Wie man nicht zum Muttertag gratuliert

EDEKA-Werbespot zum Muttertag schockiert und setzt Väter auf diskriminierende Weise herab - alles verpackt mit der Stimme von Kindern. Dabei wäre es doch so einfach, die eigenen Leistungen von Müttern anzuerkennen

(lifePR) ( Frankfurt/M., )
„Danke Mama, dass Du nicht Papa bist“ – mit dieser völlig verfehlten Werbebotschaft wollte der EDEKA-Konzern zum Muttertag gratulieren. In einem offenen Brief wendete sich nun der gesamte Bundesvorstand des Vereins Väteraufbruch für Kinder e.V. an den Konzern, um sich über die diskriminierende und abwertende Darstellung von Vätern in dem Spot(t) zu beschweren. Viele Väter und auch Mütter hatten aufgrund des Spot(t)s bereits öffentlich zum Boykott von EDEKA-Märkten aufgerufen.

Besonders bedenklich findet der Verein, dass Kinder für die abwertende Darstellung der Väter instrumentalisiert wurden. „Wenn Kinder einen Elternteil ablehnen müssen, dann ist dies emotionale und psychische Kindesmisshandlung“ erklärt Markus Witt als Mitglied des Bundesvorstandes des Vereins. Kinder hierfür medial einzuspannen, sein eine nicht hinnehmbare Verfehlung von EDEKA und der von ihr beauftragten Agentur Jung von Matt.

Mütter leisten, genau wie Väter, einen eigenen, wichtigen Anteil für die Entwicklung der gemeinsamen Kinder. Diese Erziehungsleistung beider Eltern zu respektieren, sei nicht nur Anerkennung gegenüber dem anderen Elternteil, sondern vor allem auch der Respekt gegenüber den Kindern.

„Kinder lieben beide Eltern und sollten dies auch zeigen dürfen“ meint Witt. Neben der lächerlichen Darstellung von Vätern werden die eigentlichen Leistungen von Müttern in der Werbebotschaft in keiner Weise erwähnt. Mütter hätten mehr verdient als einen solchen Spot(t). Kindern wäre sicherlich mehr eingefallen als den Werbetextern, was sie an ihren Müttern schätzen.

Der Verein möchte daher zum Muttertag 2019 besonders den Müttern gratulieren, die es auch nach einer Trennung der Eltern schaffen, den Kindern einen positiven Kontakt zu beiden Eltern zu ermöglichen.

Der Verein setzt sich mit seinen rund 4.000 Mitgliedern seit über 30 Jahren bundesweit und ehrenamtlich dafür ein, dass Kinder auch nach einer Trennung den Kontakt zu beiden, für das Kind wertvollen und wichtigen, Eltern behalten.
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