Dienstag, 16. Januar 2018


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Schlot und Rauch: Blockheizkraftwerk erhält Schornstein

Das neue Blockheizkraftwerk der Universitätsmedizin Göttingen hat seinen Schornstein erhalten / Zusammenbau des 33 Meter hohen Schlotes erfolgreich

Göttingen, (lifePR) - Das neue Blockheizkraftwerk (BHKW) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung vorangekommen. Der Schornstein wurde angeliefert, aufgestellt und zusammengebaut. Er ist 33 Meter hoch und besteht aus zwei Teilen. Aufgrund seiner Höhe hat der Schornstein eine so genannte „Flugbefeuerung“ für den Flugverkehr des Rettungsubschraubers. Mit zwei Kränen wurden die Teile an die Stelle mit der Verbindung des Schlotes zum BHKW gehievt. In Millimeterarbeit führten die Kranführer die Rohre mit einer Länge von 13 Metern bzw. 20 Metern und einem Durchmesser von 1016 Millimetern sowie einem Podest für die Emissionsmessung zusammen. Das Gewicht der Gesamtkonstruktion beträgt 8 Tonnen und sitzt auf einem Fundament aus 40 m³ Stahlbeton.

HINTERGRUND ZUM NEUEN BHKW AN DER UMG

Die UMG errichtet auf ihrem Gelände für die Modernisierung ihrer Energieversorgung ein hochmodernes Blockheizkraftwerk (BHKW) an der Ecke Robert-Koch-Straße/Zimmermannstraße, gleich hinter der Feuerwache Klinikum. Die Kosten von rund 4,7 Mio. Euro trägt das Land Niedersachsen aus dem „Sanierungsprogramm Hochschulmedizin Niedersachsen“ vom August 2014.

Das neue gasbetriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt gleichzeitig Wärme und Strom. In der Anlage wird Erdgas in einem Motor verbrannt, der einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die Wärme des Motors sowie die des heißen Abgases werden ausgekoppelt und können zur Eigennutzung verwendet werden. Dabei setzt die UMG bei der Erzeugung von Wärme und Strom auf ein BHKW, das besonders ökologisch und ökonomisch Energie erzeugen kann. Das neue BHKW hat eine Wärmeleistung von 4,75 Megawatt.

Ab Januar 2018 soll das neue BHKW rund die Hälfte des im Universitätsklinikum Göttingen benötigten Stromes produzieren und die Grundlast der Wärmeversorgung für das Klinikum abdecken. Die Wärme wird überwiegend zur Erwärmung des Trinkwassers sowie für die Raumwärme des zentralen Klinikumsgebäudes – des „UBFT-Gebäudes“ – genutzt. Der Gesamtwirkungsgrad der Energieausnutzung wird bei etwa 90 Prozent liegen.

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