Sonntag, 26. Februar 2017


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UKE-Herzzentrum feiert fünf Jahre erfolgreichen kathetergestützten Herzklappenersatz

(lifePR) (Hamburg, ) Vor fünf Jahren haben die Herzspezialisten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zum ersten Mal eine Herzklappe ohne Operation per Katheter ersetzt. Mittlerweile ist das Universitäre Herzzentrum Hamburg (UHZ) am UKE mit rund 700 derartigen Eingriffen in diesem Bereich eine der weltweit führenden Kliniken, nicht zuletzt weil es die umfangreichen Erfahrungen mit verschiedenen Systemen zum Katheterklappenersatz den Ärzten des UHZ erlauben, die für den jeweiligen Patienten am besten geeignete Herzklappe zu wählen. "Ein Grund, das mit unseren ehemaligen Patienten zu feiern", sagt Prof. Dr. Dr. Hermann Reichenspurner, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des UHZ. Und lädt alle ehemaligen Patienten zum ersten TAVI-Treffen ins Universitäre Herzzentrum Hamburg ein. Am 12. September 2012 von 15 bis 17 Uhr informiert er gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Blankenberg, dem Direktor der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, über den aktuellen Stand der Forschung. Priv.-Doz. Dr. Hendrik Treede, der leitende Oberarzt der Herzchirurgie im UHZ, lässt die Erfolgsgeschichte des kathetergestützten Klappenersatzes Revue passieren und Priv.-Doz. Dr. Patrick Diemert aus der Kardiologie greift das Thema Nachsorge auf.

Das Universitäre Herzzentrum Hamburg am UKE genießt weltweit Anerkennung in der Diagnostik und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen. Zum Leistungsspektrum gehören sämtliche nichtinvasiven und invasiven diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Kardiologie und Herzchirurgie. Das UHZ große Erfahrung in der Behandlung von Verengungen der Auslassklappe der linken Herzkammer, der Aortenklappenstenose mittels Kathetertechnik. Dieser Eingriff ist besonders für ältere Menschen geeignet, für die die Belastungen einer konventionellen Operation zu hoch sind.

In Deutschland erhalten zurzeit jährlich circa 14.000 Patienten eine Aortenklappenprothese durch eine Operation am offenen Herzen. Der häufigste Grund für eine solche Operation ist die Verengung der Aortenklappe, die sogenannte Aortenklappenstenose. Sie ist eine Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters. Wegen der veränderten Altersstruktur in unserer Bevölkerung wird die Anzahl dieser Operationen auch in Zukunft weiter steigen - nicht zuletzt aufgrund der exzellenten Ergebnisse. Mit fortschreitendem Alter stellen sich bei den Patienten aber viele Begleiterkrankungen ein, die das Operationsrisiko deutlich erhöhen. Nach einer Erhebung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie werden bereits heute circa 30 Prozent der Patienten mit operationswürdiger Aortenklappenstenose aufgrund eines zu hohen Risikos nicht mehr operiert. Gerade für diese Patientengruppe ist es wichtig, eine schonendere Alternative für den Aortenklappenersatz zu entwickeln. Dies ist mit der kathetergestützten Klappenimplantation geschehen. Dabei handelt es sich um einen Eingriff, der von Kardiologen und Herzchirurgen gemeinsam vorgenommen wird und der besonders schonend ist, weil auf die Eröffnung des Brustkorbs und den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine verzichtet werden kann.

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