Sonntag, 17. Dezember 2017


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Im UKE Medizin und Forschung (be-)greifen

Hamburg, (lifePR) - Wer wissen möchte, ob und wie ein Arzt Verbrechen aufklären kann, wer mittels Simulator selbst operative Eingriffe vornehmen oder an einer Live-Schaltung ins NASA-Labor in den USA teilnehmen möchte, der kommt zur Nacht des Wissens am Sonnabend, 4. November, ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). In der Zeit von 17 bis 24 Uhr können Interessierte an mehr als 100 Mitmach-Aktionen, Workshops und Vorträgen rund um medizinische Forschung und Therapie teilnehmen. Die Nutzung des Bus-Shuttles und der Zugang zu den Veranstaltungen sind auch dieses Jahr kostenlos.

An elf verschiedenen Veranstaltungsorten können sich die Besucherinnen und Besucher von der Arbeit der UKE-Mediziner und -Forscher einen Eindruck verschaffen sowie bei vielen spannenden Aktionen vieles selbst ausprobieren. Im Hauptgebäude (010) stehen das Auge und die Niere im Mittelpunkt – welche Rolle diese im Körper spielen, wird vor Ort an begehbaren Modellen auf dem Patientenboulevard (2.OG) und im Foyer erörtert. Bei den zahlreichen Mitmachaktionen heißt es beispielsweise „Anschnallen und mitfahren – eine virtuelle Reise durch die Haut!“ (1.OG). Wie ein onkologisches Spitzenzentrum arbeitet, vermitteln unter anderem ab 18 Uhr stündliche Führungen durch die Strahlentherapie des Universitären Krebszentrums.

Wer mittels Simulator selbst operative Eingriffe vornehmen möchte, kommt zum Chirurgie-Simulator in den Campus Lehre (N55). Autofahrer können testen, wie beeinträchtigend sich Alkohol auf Koordination, Sehen und Wahrnehmung auswirkt: Mit Hilfe einer Promille-Brille können sie die Folgen bei einer Fahrt durch den dort aufgebauten Parcours prüfen. Themen wie „Magersucht – viel mehr als nur Magerwahn“ oder „Wenn Eltern seelisch erkranken…“ präsentiert der Verein Irre menschlich Hamburg e.V. im 3. Obergeschoss. Eine Vielzahl an Vorträgen zu unterschiedlichen Themen, teilweise interaktiv gestaltet, rundet das Programm ab, darunter etwa „Kann ein Arzt Verbrechen aufklären?“ (17, 18.15, 20.45 Uhr, Ian K. Karan-Hörsaal) oder „Is it rocket science?“ mit einer Live-Schaltung ins NASA-Labor in den USA (19 Uhr, Ian K. Karan-Hörsaal).

Wie arbeitet das menschliche Gehirn? Diese Frage steht bei den Neurowissenschaften im Fokus. Spannende Einblicke gewähren den Besuchern zahlreiche Präsentationen, Vorträge und Experimente, darunter etwa „Erfolgreich Altern und welche Rolle das Gehirn dabei spielt“ (ab 18 Uhr, alle 2 Stunden, Gebäude W30, Hörsaal) oder „Grün ist nicht gleich grün: neuropsychologische Experimente im Selbstversuch“ (Gebäude W34).

Im Fritz Schumacher-Haus (N30) öffnet das Medizinhistorische Museum Hamburg die Türen seiner Dauerausstellung zur Geschichte der Medizin und Medizintechnik im 19. und 20. Jahrhundert. Besonderes Highlight: erste Einblicke auf den derzeit entstehenden Lern- und Gedenkort „Medizinverbrechen im Nationalsozialismus“.

Die letzten Veranstaltungen im UKE starten um 23.30 Uhr, so dass die Besucher bis Mitternacht aktiv an den verschiedenen Programmpunkten teilnehmen können.

Übrigens: Auch weitere Einrichtungen auf dem UKE-Campus wie etwa das Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie, das HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin und das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum e.V. nehmen an der Nacht des Wissens teil.

Weitere Informationen zur Nacht des Wissen im UKE unter www.uke.de/ndw. Auf der Internetseite www.ndwhh.de können sich Besucherinnen und Besucher ihr persönliches Programm für die Nacht des Wissens zusammenstellen, darunter auch das Programm im UKE.

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