Hubertus-Wald-Preis für Onkologie geht an Prostatakrebs-Forscher Prof. Dr. Fritz Schröder

Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) zeichnet renommierten Wissenschaftler aus

(lifePR) ( Hamburg, )
Der Hubertus-Wald-Preis für Onkologie ist in diesem Jahr an den renommierten Krebsforscher Prof. Dr. Fritz Schröder aus Rotterdam verliehen worden. Geehrt wurden damit sein langjähriges Engagement und seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Prostatakarzinomforschung. Der mit 5000 Euro dotierte, alle zwei Jahre vergebene Preis wurde bereits zum sechsten Mal vom Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) verliehen. Darüber hinaus erhielten vier junge UKE-Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) Nachwuchsförderpreise und Stipendien.

„Prof. Schröder startete seine medizinische Karriere in Hamburg, umso mehr ist es uns eine Freude, ihn für seine hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten über das PSA-Screening des Prostatakarzinoms mit dem Hubertus Wald Preis zu ehren“, sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Direktor des Hubertus Wald Tumorzentrums. Prof. Schröder war langjähriger Leiter der Urologie im Erasmus Medical Center in Rotterdam und Mit-Initiator und Koordinator der European Randomized Study of Screening für Prostate Cancer (ERSPC). Die internationale Studie lief über 13 Jahre, mehr als 160.000 Männer nahmen an ihr teil – weltweit die größte Studie ihrer Art. Mithilfe der ERSPC-Studie konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden zu Vorteilen und Risiken einer Prostatakrebs-Früherkennung per PSA-Screening.

Darüber hinaus wurden mehrere UKE-Nachwuchswissenschaftler geehrt: Den Hubertus-Wald-Nachwuchsförderpreis für onkologische Forschung erhielten Dr. Simon A. Joosse, Institut für Tumorbiologie, und Donjete Statovci, Labor für Tumorimmunologie der II. Medizinischen Klinik. Mit UCCH-Forschungsstipendien wurden Dr. Joanna C. Bartels, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkunde, sowie Dr. Franziska Modemann, II. Medizinische Klinik, ausgezeichnet.

„Die ambitionierten Forschungsprojekte der Preisträger zeigen, auf welch hohem Niveau sich die Krebsforschung in Hamburg bei jungen Wissenschaftlern befindet“, sagt der neue stellvertretende Direktor für Wissenschaft und Forschung im Hubertus Wald Tumorzentrum, Prof. Dr. Kai Rothkamm.

Das Hubertus Wald Tumorzentrum wird durch die Hubertus Wald Stiftung maßgeblich gefördert. Neben der Vergabe von Forschungspreisen steht die klinische Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen im Mittelpunkt der Förderung, wie Dr. Günter Hess, der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung, betont. Der hanseatische Unternehmer Hubertus Wald (1903-2005) und seine Frau Renate haben sich über Jahrzehnte der Förderung von Kultur und Medizin verschrieben; daraus ist 1993 die Hubertus Wald Stiftung hervorgegangen. „Die Unterstützung der Stiftung für das Tumorzentrum des UKE ist außergewöhnlich und trägt in hohem Maße dazu bei, krebskranke Patienten bestmöglich zu versorgen“, sagt Prof. Dr. Hartwig Huland, Kurator der Stiftung sowie Gründer und Leitender Arzt der Martini-Klinik des UKE.
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