Sonntag, 28. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 157829

Philosophinnen im Fokus - Schwerpunkt im Sommersemester mit öffentlichem Kolloquium an der Uni Paderborn

(lifePR) (Paderborn, ) Die Geschichte der Philosophinnen währt ebenso lange wie die Geschichte der Philosophie selbst. Schon die Antike weist eine Vielzahl von Frauennamen in den verschiedenen philosophischen Schulen auf. Mit diesen weiblichen Denkerinnen befasst sich jetzt ein Semesterschwerpunkt des Instituts für Humanwissenschaften der Uni Paderborn unter dem Titel "Philosophinnen im Fokus". In diesem Rahmen findet auch ein öffentliches Kolloquium statt, in dem Forscherinnen jeweils donnerstags um 18 Uhr in Hörsaal A2 aktuelle Themen der Philosophie vorstellen, die anschließend diskutiert werden.

2006 bereits wurde an der Universität der Forschungsschwerpunkt History of Women Philosophers and Scientists gegründet. Inhalt dieses Forschungsprojektes ist die Aufarbeitung der Beiträge von Philosophinnen für die Philosophiegeschichte, ihre Integration in den philosophischen Kanon und ihre Aufbereitung für die Philosophiedidaktik. Integriert in die Anforderungen des philosophischen Curriculums ermöglicht der Semesterschwerpunkt "Philosophinnen im Fokus" am Paderborner Institut für Philosophie einen Blick auf die systematischen und historischen Forschungen der Philosophinnen.

In einer Vorlesung führt Ruth Hagengruber in die Geschichte der Politischen Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Philosophinnen ein. Es finden Seminare statt zu Martha Nussbaum (Sabine Jentsch), Edith Stein und Edmund Husserls Phänomenologie der Intersubjektivität (Henning Peucker), Emilie du Châtelet und ihre Rezeption von Leibniz und Newton (Ruth Hagengruber), zu Anne Conway und Elisabeth von Böhmen (Ana Rodrigues). Andreas Blank führt in die Ethik von Mary Astell ein und Frank Wortmann legt in seinem Seminar neueste Übersetzungen von Texten antiker Philosophinnen vor.

Zum philosophischen Kolloquium, das am 29. April beginnt, ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Hartmut Hecht spricht über Emilie du Châtelet und ihren Einfluss auf Kant. Vorträge halten auch Ulla Wessels, Verena Mayer, Elisabeth de Sotelo, Juliet Floyd u. a. Informationen gibt es bei Ruth Hagen: ruth.hagengruber@upb.de. Das Programm und weitere Hinweise sind auch auf dem Flyer zum Download zu finden: www.upb.de/philosophie/hagengruber/philosophinnen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Karrierewege bei der Bundeswehr

, Bildung & Karriere, Bundesagentur für Arbeit

Ob zivile oder militärische Laufbahn – die beruflichen Möglichkeiten bei der Bundeswehr sind vielfältig. In ihrem Informationsvortrag am Donnerstag,...

Effektive Jobsuche im Internet: "Das Ziel vor Augen"

, Bildung & Karriere, Bundesagentur für Arbeit

Im Dschungel der Vielzahl von Online-Stellenbörsen kann man schon mal den Überblick verlieren. Anbieter sind schnell gefunden, doch welche sind...

Karriere beim Zoll

, Bildung & Karriere, Bundesagentur für Arbeit

Die Arbeit beim Zoll hat viele Facetten. Sie umfasst weitaus mehr als nur die Kontrolle an den Grenzen. Im Landesinnern beispielsweise geht der...

Disclaimer