Sonntag, 19. Februar 2017


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"Gleiche Chancen für Frauen und Männer"

Dr. Sabine Jösting ist neue Gleichstellungsbeauftragte der Universität Osnabrück

(lifePR) (Osnabrück, ) »Nicht Frauen bevorzugen, sondern Gleichstellung begreifen als Erweiterung von beruflichen und familiären Handlungsspielräumen für Frauen und Männer.« So sieht Dr. Sabine Jösting ihren Auftrag. Die 43-jährige promovierte Erziehungswissenschaftlerin wurde vom Senat der Universität Osnabrück einstimmig zur neuen hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten gewählt. Sie wird insbesondere bei der Entwicklungsplanung sowie bei Struktur- und Personalentscheidungen der Universität mitwirken. Ihre Amtszeit beträgt vier Jahre.

Sabine Jösting studierte und promovierte an der Universität Osnabrück im Fach Erziehungswissenschaften. Sie war zuletzt Koordinatorin des Kooperationsnetzwerkes »Geschlechterforschung in der Nord-West-Region« an der Universität Oldenburg. Gleichzeitig arbeitete sie als Bildungs- und Organisationsberaterin für verschiedene Organisationen und Vereine in der Wissenschaft und sozialpädagogischen Praxis und war Lehrbeauftragte an der Universität Osnabrück.

»Unser gemeinsames Anliegen ist es, die Universität insgesamt noch familiengerechter zu gestalten und dabei Familien- und Fürsorgepflicht nicht nur als Aufgabe von Frauen zu begreifen«, so die zuständige Vizepräsidentin Prof. Dr. Beate Schücking. Der Generationswechsel an der Universität soll genutzt werden, mehr Frauen zu berufen. Mit 22 Prozent Frauenanteil in der Professorenschaft liege die Hochschule zwar im bundesweiten Durchschnitt, aber die Zahl lasse sich noch deutlich erhöhen. Die neue Gleichstellungsbeauftragte setzt auf eine enge Kooperation mit den Fachbereichen, dem Senat und der zentralen Verwaltung. In ihrer Arbeit wird sie von einer Kommission für Gleichstellung sowie verschiedenen dezentral arbeitenden Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unterstützt.

Eines ihrer großen Vorhaben ist die Entwicklung eines Gleichstellungskonzeptes für die gesamte Hochschule. Beginnen möchte sie mit einem Gleichstellungsplan für die Verwaltung. Dafür hat sie ein ganzes Bündel an Maßnahmen parat. »Besonders werde ich mich dafür einsetzen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern sowie die Karrierechancen von Frauen auf allen universitären Ebenen zu erhöhen«, so Jösting. »Gleichstellung sollte an der Universität Osnabrück zu einem wichtigen Kernziel der Profilbildung werden.«

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