Dienstag, 30. Mai 2017


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Geographisches Institut vor dem Start

Noch im Dezember vollziehen elf Lehrstühle und Professuren der Universität Bayreuth einen engen Schulterschluss

(lifePR) (Bayreuth, ) Die elf Lehrstühle und Professuren der Geographie an der Universität Bayreuth üben den Schulterschluss:

Sie gründen ein gemeinsames Institut.

Seit Gründung der Universität Bayreuth im Jahr 1975 bildet die Geographie einen festen Bestandteil der Raum- und Umweltwissenschaften in der Fachgruppe Geowissenschaften.

Um angesichts steigender Studierendenzahlen, wachsender Anforderungen bei der Koordination neuer Studiengänge und der Positionierung in der internationalen Forschungslandschaft noch besser agieren zu können, haben sich die elf Lehrstühle und Professuren zum Geographischen Institut Bayreuth zusammengeschlossen.

Am Donnerstag, 16. Dezember, findet die offizielle Feier zur Gründung des Institutes statt.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tragen in Forschung und Lehre zu mehreren profilbildenden Schwerpunkten bei, für die sie mit einem hervorragenden Platz im CHE-Ranking in der Spitzengruppe unter 40 evaluierten Geographie-Standorten ausgezeichnet worden sind. Dies ist vor dem Hintergrund der bisher eher kurzen Geschichte der Universität Bayreuth umso bemerkenswerter.

Das Geographische Institut bietet derzeit in der Lehre zwei Lehramts- und drei Bachelor- bzw. Master-Studiengänge an. Ein weiterer Masterstudiengang ist in Planung.

In der Forschung beteiligt sich das Institut an dem bis dato einzigen im Rahmen der Exzellenzinitiative der Bundesregierung geförderten Projekt an der Universität Bayreuth, der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS). Darüber hinaus bilden in der Umweltforschung Professor. Dr. Detlef Müller-Mahn die regional zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels insbesondere in Bayern, Afrika und Südamerika einen weiteren Schwerpunkt. Sowohl in diesen Projekten, als auch in der Forschung zur Stadt- und Regionalentwicklung findet ein intensiver Austausch mit Planern und Entscheidungsträgern statt, so dass die Ergebnisse der Wissenschaftler auch unmittelbar der Region Oberfranken und dem Freistaat Bayern zugute kommen.

Von den international aufgestellten Forschungsgebieten des Geographischen Instituts profitieren auch die Studierenden, die sich unmittelbar mit dem aktuellen Forschungsstand in den universitären Veranstaltungen auseinander setzen und in Praktika oder Abschlussarbeiten selbst in der Forschung mitarbeiten können. Aber auch außerhalb des Studiums vermittelt die Bayreuther Geographie aktuelle Inhalte, beispielsweise durch das Lehrerfortbildungsprogramm "Kontaktstudium Geographie", das in enger Zusammenarbeit mit den Schulen der Region angeboten wird.

"Auf dieser soliden Grundlage werden sich die Geographinnen und Geographen der Universität Bayreuth auch in Zukunft für den guten Ruf ihres Institutes einsetzen", so der Geschäftsführende Direktor des Instituts, Professor Dr. Detlef Müller-Mahn.

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