Sonntag, 17. Dezember 2017


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Mädchen und Schönheit

Neue Dove Studie identifiziert mangelndes Selbstwertgefühl als Hauptursache für das Verpassen von Zukunftschancen bei Mädchen

Hamburg, (lifePR) -
Nicht einmal die Hälfte aller 10- bis 17-jährigen Mädchen weltweit verfügt über ein ausgeprägtes Körperselbstbewusstsein.
Mangelndes Selbstwertgefühl ist bei 8 von 10 Mädchen Ursache für das Verpassen von Zukunftschancen.
Mädchen mit ausgeprägtem Körperselbstbewusstsein sind zufriedener, selbstsicherer und oftmals sogar mutiger, wenn es darum geht, Chancen zu ergreifen.
Mädchen fordern Veränderung: 7 von 10 Mädchen finden, Schönheit wird zu oft als Quelle des Glücks dargestellt.
Mit fundierten Materialien und Workshops konnte Dove bereits 20 Millionen Jugendliche dabei unterstützen, Selbstzweifel bezüglich des eigenen Aussehens zu überwinden und so ihr Potenzial voll auszuschöpfen.
Bis 2020 sollen weitere 20 Millionen Jugendliche erreicht werden.


Nicht einmal die Hälfte aller Mädchen (54 %) verfügt über ein ausgeprägtes Körperselbstbewusstsein und verpasst daher wichtige Gelegenheiten im Leben, wie die heute von Dove veröffentlichte globale Studie zeigt.

Für den globalen Dove Girls Beauty and Confidence Report 2017 wurden 5.165 Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren aus 14 Ländern befragt. Die Studie zeigt, dass das Körperselbstbewusstsein eines Mädchens lang anhaltende Auswirkungen auf ihr Selbstvertrauen, ihre Belastbarkeit und ihre Lebenszufriedenheit hat. In der bisher umfassendsten Studie von Dove zu dieser Thematik zeigen die Ergebnisse außerdem, dass Mädchen mit geringem Körperselbstbewusstsein seltener dem Schönheitsdruck von außen standhalten können und sich daraufhin aus wichtigen Lebensbereichen zurückziehen.

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen bringt bei weltweit 5 von 10 Mädchen (55 %) erschreckende Folgen mit sich: Sie grenzen sich von ihrer Familie oder von Freunden ab, meiden Aktivitäten außerhalb des eigenen Zuhauses oder trauen sich nicht, Teil einer Sportmannschaft zu werden. In Deutschland zeigt die Befragung an diesem Punkt ein sehr differenziertes Ergebnis: Unter deutschen Mädchen mit geringem Körperselbstbewusstsein sind die beschriebenen Verhaltensweisen in 9 von 10 Fällen (87 %) erkennbar, wohingegen die Zahl bei Mädchen, die sich wohl in ihrem Körper fühlen, hierzulande mit 3 von 10 (26 %) weitaus niedriger ist.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass Körperbilder weltweit immer noch ein schwieriges Thema für Mädchen darstellen“, sagt Phillippa Diedrichs, außerordentliche Professorin im Forschungszentrum für Aussehen an der University of the West of England. „Es liegt noch viel Arbeit vor uns, um Mädchen dabei zu helfen, mit dem Druck umzugehen, der auf ihnen und ihrem Erscheinungsbild lastet. Sie dürfen nicht denken, sie müssten den verbreiteten Schönheitsstandards entsprechen, um ihre Ziele zu erreichen – sei es ein Platz im Aufsichtsrat oder in der Regierung.“

Mädchen werden sich der Rolle der Medien als Multiplikator unerreichbarer Schönheitsstandards immer bewusster. Die Studie macht deutlich, dass fast nur Mädchen mit einem ausgeprägten Körperselbstbewusstsein dazu in der Lage sind, dem durch die Medien ausgelösten Schönheitsdruck standzuhalten und sich von diesem nicht beeinflussen zu lassen. So finden sich unter den selbstbewussten Mädchen insgesamt 8 von 10 (78 %) schön, auch wenn sie nicht den medial verbreiteten Standards entsprechen. Im Vergleich dazu trifft diese Aussage nur bei 1 von 10 Mädchen (12 %) mit geringem Körperselbstbewusstsein zu.

Laut Umfrage sind jedoch auch 7 von 10 Mädchen (70 %) der Meinung, dass Schönheit viel zu oft als Quelle des Glücks dargestellt wird. In Deutschland ist nur jedes zweite Mädchen (48 %) dieser Meinung. Global wünscht sich der Großteil der Befragten (68 %), die Medien würden die Vielfalt von Frauen besser repräsentieren.

Mädchen nutzen soziale Medien, um ihrer Individualität Ausdruck zu verleihen. Die Hälfte (51 %) von ihnen gibt sogar an, dass sie sich selbstbewusster fühlen, wenn sie online mit Menschen inter­agieren.

„Weltweit nutzen Mädchen den Einfluss sozialer Medien, um Gespräche über das Thema Schönheit zu demokratisieren“, sagt Jess Weiner, Kulturexpertin und Assistenzprofessorin an der University of Southern California (USC). „Sie bilden ihre eigenen Communitys, in denen sie über die wichtigsten Themen rund um die körperliche und emotionale Gesundheit sprechen und ihre Geschichten und Bilder untereinander teilen – sie nehmen ihren Werdegang selbst in die Hand und sind längst nicht mehr fremdbestimmt.“ In Deutschland scheint diese Entwicklung vergleichsweise zögerlich einzutreten. Dies ist vermutlich vor allem darin begründet, dass sich nur knapp ein Drittel (32 %) der Mädchen in Deutschland selbstsicher fühlt, wenn sie mit anderen online kommunizieren.

Der Bericht zeigt außerdem, dass weltweit 8 von 10 der Befragten (82 %) der Meinung sind, dass jedes Mädchen etwas Schönes an sich hat, und sogar fast alle von ihnen (80 %) fühlen sich selbstsicherer und wohler im eigenen Körper, wenn sie sich Zeit für sich selbst oder ihre Gesundheit nehmen, indem sie beispielsweise ein Buch lesen oder Sport machen. Auch in diesen Punkten scheint bei deutschen Mädchen noch etwas Nachholbedarf zu herrschen: Obwohl zumindest 75 % von ihnen etwas Schönes an jedem Mädchen erkennen können, sehen nur 7 von 10 (67 %) einen Mehrwert darin, sich Zeit für sich selbst und die eigene Gesundheit zu nehmen.

Nichtsdestotrotz erscheinen die globalen Zahlen aussichtsreich: „Es macht uns Hoffnung zu sehen, dass Mädchen sich dieser Thematik bewusst sind und selbst die notwendigen Veränderungen voranbringen. Sie können es jedoch nicht ganz allein schaffen,“ sagt Sophie Galvani, globale Vizepräsidentin der Marke Dove. „Unsere Studie zeigt, dass ein 17-jähriges Mädchen eher unglücklich oder unzufrieden mit ihrem Leben ist als eine 10-Jährige. In diesem entscheidenden Alter brauchen Mädchen proaktive Unterstützung. Genau dafür wurde das Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl entwickelt. Die fundierten Materialien, Hilfestellungen und Workshops helfen jungen Menschen nachweislich bei der Stärkung ihres Selbstbewusstseins und unterstützen sie somit dabei, ihr Potenzial voll ausschöpfen zu können.“

Schon lange setzt Dove für seine Werbe- und Marketingkampagnen echte Frauen ein. Dieses Versprechen für wahre Schönheit, zu dem auch die Umsetzung des Dove Projekts für mehr Selbstwertgefühl zählt, wurde in diesem Jahr anlässlich des 60. Geburtstags von Dove erneuert. Seit seinem Start im Jahr 2004 hat das Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl schon über 20 Millionen Jugendlichen dabei geholfen, ihr Körperbild und Selbstbewusstsein zu stärken – auch für Jungen hat die Stärkung eines gesunden Selbstwertgefühls in den vergangenen Jahren immer mehr an Relevanz dazugewonnen. Bis zum Jahr 2020 sollen jetzt noch weitere 20 Millionen Mädchen und Jungen erreicht werden. Die Materialien, Leitfäden und Hilfestellungen des Projekts stehen frei zur Verfügung und können jederzeit von Lehrern, Mentoren oder Eltern unter dove.de/selbstwertgefuehl heruntergeladen werden.

Über das Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl

Dove verfolgt die Vision von einer Welt, in der Schönheit eine Quelle des Selbstvertrauens und nicht des Selbstzweifels ist. Das Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl hilft bereits seit 2004 der nächsten Generation dabei, eine positive Beziehung zu ihrem Äußeren aufzubauen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und somit ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Bis jetzt hat Dove weltweit mehr als 20 Millionen Jugendliche in 139 Ländern positiv beeinflusst und ist dadurch einer der größten Förderer von Maßnahmen zur Steigerung des Selbstbewusstseins junger Menschen. dove.de/selbstwertgefuehl

Hintergrund: Der Dove Girls Global Beauty and Confidence Report (2017) ist eine Studie von Edelman Intelligence im Auftrag von Unilever unter 5.165 Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren aus 14 Ländern.

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