Montag, 23. April 2018


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Wenn das Immunsystem überreagiert

Viele Auslöser der Pollenallergie noch im Winterschlaf

Leipzig, (lifePR) - Noch hat uns der Winter fest im Griff und das Pflanzenwachstum stagniert. Daher trifft es die meisten Pollenallergiker in diesem Jahr wohl später, dafür aber möglicherweise umso heftiger. Denn der Pollenflug wird bei verschiedenen Pflanzen dann gleichzeitig beginnen.

Gegenwärtig wird die Verbreitung der Pollenallergie in allen Bevölkerungsgruppen bei jedem Vierten vermutet. Sie kann mit allergischem Schnupfen, Augenbindehautentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Hautekzem und allergischem Asthma zu krankheitsbedingter Abwesenheit vom Arbeitsplatz und reduzierter Leistung in Schule oder Beruf führen. Im Frühjahr sind die häufigsten Auslöser vor allem Pollen von Hasel, Erle und Birke, im Sommer und Herbst sind es Gräser und Getreide, Sträucher oder Kräuter.

Als Akutbehandlung stehen Medikamente, wie z.B. Antihistaminika, zur Linderung der Symptome zur Verfügung. Dabei handelt es sich um rezeptfreie Medikamente, die von gesetzlich Versicherten selbst bezahlt werden müssen. Effektiv wäre zudem, die Begegnung mit den Pollen ganz zu vermeiden, indem beispielsweise Betroffene Wege an der frischen Luft sowie das Öffnen der Fenster unterlassen. Dies ist im Alltag zwar oft nur begrenzt möglich, kann aber die allergischen Reaktionen stark reduzieren. Pollenkalender im Internet oder Pollenflug-Vorhersagen in Tageszeitungen geben einen Überblick über die Blühperioden der Pflanzen.

Eine der wirksamsten ursächlichen Behandlungsmöglichkeiten für Pollenallergien stellt das "Unempfindlichmachen gegen die Pollen", die so genannte Hyposensibilisierung, dar. Entscheidend bei der Behandlung sind die korrekte Bestimmung der Auslöser und der zeitige Behandlungsbeginn, also bevor sich die Symptome verselbständigen oder verschlimmern. Eine Durchführung dieser Behandlung erfolgt nicht in der Akutphase, sondern in der pollenfreien Jahreszeit. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten der Hyposensibilisierung, sofern die Allergie ärztlich nachgewiesen wurde.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland - UPD gGmbH / Beratungsstelle Leipzig

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät seit 2006 Patientinnen und Patienten in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen - qualitätsgesichert, kostenfrei, neutral und unabhängig. Hierbei handelt sie im gesetzlichen Auftrag nach § 65 b Sozialgesetzbuch V. Dessen Ziel ist es, die Patientenorientierung im Gesundheitswesen zu stärken und Problemlagen im Gesundheitssystem aufzuzeigen. Die UPD berichtet daher einmal jährlich über die Erkenntnisse ihrer Beratungsarbeit an den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten. Finanziert wird die UPD durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der per Gesetz keinen Einfluss auf den Inhalt oder den Umfang der Beratungstätigkeit nehmen darf. Für die muttersprachliche Beratung in Russisch und Türkisch existiert eine gesonderte Förderung durch den Verband der Privaten Krankenversicherung.

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