Urlaub nicht ohne Reiseapotheke

Reisen mit Betäubungsmitteln

(lifePR) ( Leipzig, )
Es ist Sommer und für viele steht der langersehnte Urlaub vor der Tür. Bei der Planung einer Reise gibt es neben dem Koffer packen und dem Zusammenstellen der richtigen Reisepapiere jedoch einen weiteren wichtigen Punkt zu beachten - die Reiseapotheke. Denn es bedeutet Stress, wenn aufgrund von Unwohlsein am Urlaubsort Apotheken zu suchen sind oder der Notdienst in Anspruch genommen werden muss. Außerdem hindert meist noch die fremde Sprache an einer ordentlichen Verständigung. Deshalb sollten sich Reisende vor Antritt des Urlaubs ausreichend informieren und alles Nötige organisieren.

Zur Grundausstattung einer Reiseapotheke gehören neben Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, auch ein Fieberthermometer sowie Schmerz- und Fiebermittel. Des Weiteren sind Medikamente gegen Durchfall und Verstopfung, Erbrechen oder Übelkeit nützlich. Auch Salben für Prellungen oder Zerrungen oder aber Medikamente gegen Erkältungen können für die schnelle Selbstversorgung am Urlaubsort hilfreich sein.

Besonders wichtig ist es jedoch, alle Medikamente einzupacken, die vom Arzt verschrieben worden sind und ohnehin täglich genommen werden müssen, wie z.B. Blutdrucksenker oder Insulin für Diabetiker. Einige Patienten sind sogar auf Medikamente angewiesen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Aber auch diese können Urlaub, selbst im Ausland, machen. Für Reisen bis zu 30 Tagen in Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens - dazu gehören fast alle europäischen Staaten - kann ein Reisender ärztlich verordnete Betäubungsmittel für den eigenen Bedarf mitnehmen. Dazu muss der Arzt eine entsprechende Bescheinigung mit den Angaben zu Einzel- bzw. Tagesdosierungen, zur Wirkstoffbezeichnung und zur Dauer der Reise ausstellen. Die Bescheinigung ist von der obersten vom 29.06.2011 Landesgesundheitsbehörde bzw. einer von ihr beauftragten Stelle beglaubigen zu lassen. Im Freistaat Sachsen sind es die Gesundheitsämter des Landkreises bzw. der kreisfreien Städte.

Um Betäubungsmittel bei Reisen in Länder außerhalb des Schengener Abkommens mitnehmen zu können, wird empfohlen die Bescheinung vom Arzt mehrsprachig ausstellen zu lassen. Diese Bescheinigung sollte ebenfalls von der entsprechenden Behörde beglaubigt werden. Da es für Länder außerhalb des Schengener Abkommes keine international gleichlautenden Bestimmungen gibt, spielen die nationalen Bestimmungen des jeweiligen Urlaubslandes eine wichtige Rolle. Der Patient sollte sich deshalb zusätzlich bei der jeweiligen diplomatischen Vertretung des Landes über die geltenden rechtlichen Bestimmungen zur Einfuhr von Betäubungsmitteln informieren.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.