Komfortable Versorgung mit Sojabohnen - Raps etwas knapper

(lifePR) ( Berlin, )
Während die größere globale Soja- und Sonnenblumenernte zu einem besseren Verhältnis zwischen Vorräten und Verbrauch führt, wird es für Raps etwas knapper.

Das Verhältnis zwischen Vorräten und Verbrauch (auch „Stock-to-Use-Ratio“ genannt) ist eine wichtige Kenngröße zur Einschätzung der Versorgung und infolgedessen auch für die mögliche Preisentwicklung. Die Stock-to-Use-Ratio für Raps und Sonnenblumenkerne ist seit Jahren rückläufig. Anders sieht es für Sojabohnen aus. Rekordernten lassen Angebot und Vorräte kräftig steigen. Allerdings gibt es auch einen stetig wachsenden Bedarf an Sojaprotein für die Tierfütterung, ganz besonders in China. Durch die positive Konjunktur- und Einkommensentwicklung im bevölkerungsreichsten Land der Welt wächst die Kaufkraft und damit die Nachfrage nach Fleisch und folglich auch die Nachfrage nach Ölschroten zur Versorgung der steigenden Viehzahlen. Dem wachsenden Sojabedarf Chinas stehen 2018/19 Rekordernten in den USA und Brasilien gegenüber. Dieses Wechselspiel sorgt zwar für eine dynamische Preisentwicklung, die sich angesichts der gut versorgten Märkte jedoch abschwächt.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) stellt fest, dass selbst die Diskussion über die Verlagerung von Sojabohnenimporten aus Südamerika infolge des Handelskonfliktes zwischen China und den USA nicht zu nachhaltig steigenden Preisen geführt hat. Dies bestätigt einmal mehr, wie robust die Marktversorgung ist. Es zeigt sich aber auch die Flexibilität der europäischen Ölmühlen, die von der Raps- auf die Sojaverarbeitung umstellen. So gesehen bleiben die Rohstoffe beliebig austauschbar, mit Ausnahme des Alleinstellungsmerkmals „ohne Gentechnik“. Hierdurch ist eine regionale Rohstoffbindung gegeben, die aber der Verbraucher mit seinem Einkaufsverhalten antreiben müsse. Im bedeutenden Kraftstoffsektor stelle sich die Frage, ob die Biodieselhersteller sich ihrer „Verantwortung“ bewusst sind, mahnt die UFOP vor dem Hintergrund der aktuell zwischen EU-Kommission und den Mitgliedsstaaten beginnenden Debatte zum Auslaufen von Palmöl in der europäischen Biodieselverarbeitung.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.