Donnerstag, 23. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 375794

TUI Förderprojekt: "Lebensnester für Haiti" wachsen weiter

Schulhof, Vorschule und Mauerreparatur - Weitere Fortschritte in Gressier

Hannover, (lifePR) - "Piti, Piti, wazo fe nich li" - nach und nach baut der Vogel sein Nest. Das kreolische Sprichwort steht als Metapher für das TUI Hilfsprojekt "Lebensnester für Haiti", das nach dem verheerenden Erdbeben im Jahre 2010 konzernübergreifend ins Leben gerufen wurde. Prof. Harald Zeiss, Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements bei TUI Deutschland, erläutert: "Auch fast drei Jahre nach der Katastrophe sind die Bedingungen am Projekt-Standort Gressier alles andere als einfach. Doch der auf fünf Jahre angelegte Plan macht mit Hilfe unseres engagierten Partners der Salesianer Don Boscos beharrlich weitere Fortschritte."

"Lebensnester für Haiti" - Projektziele und ihre Fortschritte:

- Bildungsnest: Nachdem im Januar 2012 der Bau des Gebäudes mit einer Grundund Sekundarschule in Gressier abgeschlossen wurde, fehlt es hier noch an der Befestigung und Entwässerung des Schulhofes. Dieser kann während der Regenzeit meist tagelang nicht genutzt werden. Um den derzeit 440 Schülern adäquate Pausenbeschäftigungen zu bieten, soll der Schotterplatz entwässert, gepflastert und begrünt sowie mit Spielgeräten und Basketballplätzen ausgestattet werden. Unabhängig davon steht ein weiteres Projekt in diesem "Nest" an: Die Einrichtung einer Vorschule für 35 Kinder zwischen drei und fünf Jahren sowie die kindgerechte Gestaltung des Außengeländes. Der Besuch der Vorschule ist kostenlos. Außerdem bekommen die Kinder analog zur Schuluniform einheitliche Vorschulkleidung und täglich ein Mittagessen. "Das Konzept der frühkindlichen Förderung für Kleinkinder ist in Haiti so gut wie nicht existent. Ziel der Vorschule ist es unter anderem, dass die Kinder beim Schulstart ein einheitliches Lern- und Entwicklungsniveau haben", erklärt Claudia Ebinger, Projektverantwortliche bei Don Bosco Mondo e.V., der das Projekt von Deutschland aus verantwortlich koordiniert.

- Naturnest / Ruhenest: Im "Naturnest" werden seit Projektbeginn Nutzpflanzen wie Bananen, Paprika und Salat zur Selbstversorgung biologisch angebaut, die unter anderem auch zur Schulspeisung dienen. Im "Ruhenest" neben dem Schulgebäude wohnen derzeit 62 Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern bei dem Erdbeben verloren haben, oder deren Familien in weiter Entfernung leben. Durch den Tropensturm "Isaak" im August 2012 wurde ein Teil der Umgebungsmauer des gesamten Salesianer- Grundstücks eingerissen. "So können Eindringlinge die landwirtschaftlichen Flächen plündern und es besteht ein permanentes Sicherheitsrisiko für die im 'Ruhenest' lebenden Kinder", erzählt Ebinger. Mit dem Wiederaufbau der Mauer inklusive Fundament und Stahlsäulen wird aktuell begonnen, damit der Schaden schnellstmöglich behoben ist.

- Kulturnest: Zur Wahrung der haitianischen Kultur wurde im Rahmen des Projektes eine Schulband gegründet. Mittlerweile zweimal in der Woche übt ein Musiklehrer mit den Jugendlichen ab zwölf Jahren, die bereits große Fortschritte im Spielen der verschiedenen Instrumente wie Trompete, Klarinette oder Saxophon gemacht haben. Seit diesem Schuljahr wird zum ersten Mal Musik als Unterrichtsfach in der Grund- und Sekundarschule angeboten. Hier werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, die sehr hilfreich für das Erlernen der Instrumente sind.

Info: Bereits kurz nach dem Erdbeben im Jahr 2010 hat TUI insgesamt eine halbe Million Euro zur Verfügung gestellt. An dem konzernübergreifenden Hilfsprogramm, das von der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V. gemanagt wird, beteiligen sich die TUI AG, TUI Deutschland, TUI Suisse sowie TUI Österreich. Partner des Hilfsprojekts sind die Salesianer Don Boscos, die weltweit Not leidende Kinder und Jugendliche im Bereich der schulischen und beruflichen Ausbildung fördern und schon seit 75 Jahren in Haiti aktiv sind. Koordiniert wird die Hilfe von Deutschland aus von "Don Bosco Mondo e.V." mit Sitz in Bonn.

TUI AG

TUI ist sich bei all ihren Aktivitäten der hohen Verantwortung gegenüber Umwelt und Gastländern bewusst. Als erstes Touristikunternehmen hat sie deshalb bereits seit 1990 einen eigenen Umweltbeauftragten. Die nachhaltige Sicherung einer intakten Umwelt ist wesentlicher Teil der Qualitätsstrategie. Deshalb ist der Umweltschutz in der Unternehmenspolitik verankert und in alle Bestandteile des touristischen Angebotes integriert. Auch ein nachhaltiges soziales Engagement gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die größten Projekte sind die Zertifizierung von Hotels, die CO2-Kompensation von Flugreisen, klimaneutrales Wohnen, die Wiederaufforstung eines Waldes auf Mallorca, ein Frauenförderprojekt in Tunesien und das Hilfsprojekt "Lebensnester für Haiti".

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Taxiwerbung ist kein Glücksspiel!

, Medien & Kommunikation, TAXi-AD GmbH

. LOTTO Hamburg setzt auf Taxiwerbung Eurojack­pot wird auf dem Taxi mit drei Varianten beworben: Digitale und analoge Dachwerbung sowie DoorCover-Seitenwerbung Das..­.

Landrat Görig: 33-Millionen-Investition in die Zukunft unseres KKH

, Medien & Kommunikation, Kreisausschuss des Vogelsbergkreises

Das Alsfelder Kreiskrankenhaus kann in den nächsten fünf Jahren umfangreich saniert werden. Der Bewilligungsbescheid­, auf den Landrat Manfred...

Kein Offiziersbankett im Leningrader Hotel „Astoria“ - Zeitzeugenbericht von Erwin Johannes Bach bei EDITION digital

, Medien & Kommunikation, EDITION digital Pekrul & Sohn GbR

Wie konnten Leningrad und die Leningrader der 900-tägige Belagerung durch die deutsche Wehrmacht, finnische und spanische Truppen zwischen dem...

Disclaimer