TUI Deutschland: Auslastung der eigenen Konzepthotels auf Rekordniveau / Preise bleiben im Sommer 2014 stabil

(lifePR) ( Hannover / Teneriffa, )
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- Reiseveranstalter fordert Abgabenbremse von der Politik
- Online-Geschäft mit starkem Wachstum
- Sommer 2014: Zahl der exklusiven Hotels steigt
- neue Hotelmarke Suneo Clubs startet
- TUI Fernreisen-Offensive geht weiter
- Flugkapazität legt um 14 Prozent zu

TUI Deutschland blickt auf ein starkes Sommergeschäft zurück und erwartet erneut ein hervorragendes wirtschaftliches Ergebnis. Besonders hoch war die Nachfrage nach den eigenen TUI Konzepthotels und den TUI Reisewelten. Zur guten Entwicklung trug auch das Luxusgeschäft mit Reisen der Marke airtours bei. TUI Deutschland profitierte überdies von der hohen Auslastung bei der eigenen Fluggesellschaft TUIfly, die im Sommer bei 93,4 Prozent lag. Für den Sommer 2014 erwartet Deutschlands führender Reiseveranstalter dank einer attraktiven Preisentwicklung ein moderates Wachstum. Zusätzlich wird das Unternehmen das Angebot an Hotels ausweiten, die ausschließlich über TUI buchbar sind, unter anderem mit acht Häusern der neuen Marke Suneo Clubs. Um den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor nicht zu hemmen, fordert das Unternehmen die Abschaffung von verbraucherunfreundlichen Abgaben wie der Luftverkehrssteuer und warnt vor zusätzlichen Belastungen wie etwa einer Pkw-Maut.

Christian Clemens, CEO TUI Deutschland, sagte heute bei der Vorstellung der Sommerprogramme 2014 auf Teneriffa (Spanien): "Unsere neuen zielgruppenorientierten TUI Konzepthotels sind ein echter Verkaufsschlager. Häuser von Marken wie beispielsweise Sensimar und Puravida Resorts waren im Sommer meist ausgebucht. Ihre Beliebtheit und Qualität zeigt sich neben der exzellenten Auslastung auch in überdurchschnittlich hohen Weiterempfehlungsraten. Unsere Differenzierungsstrategie ist erneut der Garant für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung und wird mit zusätzlichen Konzepthotels sowie der neuen Marke Suneo Clubs verstärkt fortgesetzt".

Sommer 2013: Griechenland und Thailand besonders gefragt

Neben hohen Buchungszahlen in den Zielgruppen-Hotels, die auf bestimmte Urlaubsmotive abgestimmt und in Deutschland ausschließlich bei TUI buchbar sind, setzte sich im Sommer der Trend zu umweltfreundlichen Reisen fort. Clemens: "Mit rund 770.000 grünen Reisen im abgelaufenen Geschäftsjahr kommen wir dem Ziel von einer Million grünen Reisen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2013/14 schon nahe."

Auf der Mittelstrecke zählte Griechenland mit einem Umsatzplus von 7,2 Prozent wieder zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen: "Das Land am Peleponnes kehrt zur alten Stärke zurück. Besonders die Inseln punkten beim Urlauber, so dass beispielsweise auf Kos die Nachfrage um 17,5 Prozent zugelegt hat", erläuterte Clemens. Zu den Gewinnern im Sommer 2013 zählen zudem die Türkei (plus 6,6 Prozent) und die Kapverdischen Inseln (plus 6,5 Prozent). Spanien erwies sich erneut als beliebtestes Reiseziel, wobei die Balearen mit einem Wachstum von 7 Prozent stärker zulegten als die übrigen Landesteile (plus 3 Prozent).

Auf der Fernstrecke waren vor allem Reisen nach Thailand (plus 12,3 Prozent) und in die Dominikanische Republik (plus 5 Prozent) sowie nach Mauritius und auf die Malediven (jeweils plus 6,5 Prozent) gefragt. Rückläufig war das Geschäft in Bulgarien und Myanmar sowie aufgrund des kühlen Wetters in Deutschland und Österreich.

Ägypten in den Herbstferien bereits wieder gut gebucht

Die Nachfrage nach Reisen ans Rote Meer zieht nach Angaben der TUI langsam wieder an. Vor allem für die Zeit der deutschen Herbstferien seien die Top-Häuser wie die eigenen TUI Konzepthotels sowie die verbliebenen Flugkapazitäten bereits wieder gut gebucht gewesen. Aufgrund des vorübergehenden Reisestopps war das Ägypten-Geschäft im Sommer um 43 Prozent zurückgegangen. Clemens: "Wir haben die Hinweise der Bundesregierung in vollem Umfang beherzigt, da die Sicherheit unserer Gäste an erster Stelle steht. Trotz unserer wirtschaftlichen Verpflichtungen sind wir der klaren Linie gefolgt. Umgekehrt haben wir nur wenige Stunden, nachdem der Sicherheitshinweis abgeschwächt worden war, Reisen nach Ägypten wieder ins Programm genommen. Da ist sich TUI auch der Verantwortung gegenüber den Partnern vor Ort bewusst. Bei Bedarf können die reduzierten Flugkapazitäten flexibel aufgestockt werden. Wir erwarten einen stetigen, wenn auch langsamen Aufwärtstrend."

Vier-Säulen-Strategie mit ersten Erfolgen

Die Ausrichtung auf zielgruppenspezifische und in Deutschland ausschließlich bei TUI buchbare Hotels ist erneut ein wichtiger Werttreiber. Aktuell entfallen 65 Prozent (Hauptmarke TUI) aller Buchungen auf diese Angebote, so dass TUI schneller als erwartet der Zielmarke von 80 Prozent näher kommt. Die Differenzierungsstrategie ist Teil des vier Säulen umfassenden TUI Wachstumsprogramms. "TUI möchte die Kundenorientierung stärken, die Marktposition ausbauen und die Profitabilität verbessern. Dazu müssen wir einerseits fortwährend unsere Effizienz verbessern und brauchen andererseits Produkte, die passgenau die Wünsche unserer Kunden treffen und nur bei uns buchbar sind. Wichtige Voraussetzung dafür sind auch motivierte Mitarbeiter und eine gute Vertriebssteuerung. Unsere Vision ist, unseren Gästen mehr denn je unvergessliche Reisemomente zu bieten", erläutert Deutschland-Chef Clemens.

Zur Vier-Säulen-Strategie zählt daher wie angekündigt die Verschmelzung von sechs auf künftig zwei Gesellschaften. Dieser Schritt soll bis Jahresende von den Aufsichtsräten endgültig verabschiedet werden, nachdem sie bereits grundsätzlich zugestimmt hatten. In einem zweiten Schritt soll das Geschäft restrukturiert werden, um Prozesse optimal zu verzahnen und noch stärker am Kunden auszurichten. Abschließend plant das Unternehmen, unwirtschaftliche Aktivitäten neu zu justieren oder einzustellen.

TUI.com legt um ein Fünftel zu

Von der Vier-Säulen-Strategie profitiert das Unternehmen auch beim Vertrieb: Die eigenen Online-Plattformen entwickeln sich dank technischer Neuerungen gut und sollen überdurchschnittlich zum geplanten Wachstum beitragen. So legte das Geschäft auf TUI.com im Sommer um mehr als 20 Prozent zu. Überdies stieg der TUI Sortimentsanteil in den eigenen Filialen und bei Franchisepartnern auf aktuell rund 60 Prozent.

Hohe Weiterempfehlungsrate bestätigt Qualitätsführerschaft

Auch bei der Kundenorientierung - gemessen an der Weiterempfehlungsrate (Net Promoter Score, NPS) - zahlt sich die Differenzierungsstrategie in Verbindung mit neuen Dialogfunktionen im Kundenkontakt aus. Während bei Hotels, die auch bei Wettbewerbern gebucht werden können, der Net Promoter Score im Schnitt nur bei einem Wert von 60 liegt, erreicht er beispielsweise bei Hotels der Reisewelt TUI Scene 70,8, bei TUI Beach 76,5 und bei TUI Nature sogar 79,3. Überdurchschnittlich hoch ist der NPS-Wert mit 88,2 auch bei Kunden, die mit TUI auf den verschiedenen sozialen Netzwerken im Dialog stehen.

Sommer 2014: Reisepreise bleiben stabil

TUI hält die Preise für die Sommersaison 2014 insgesamt stabil und ermöglicht bei vielen Zielen sogar preiswerteren Urlaub. So sinken die Preise für Reisen nach Ägypten, Griechenland und Tunesien sowie für Fernreisen nach Afrika und Kanada. Um 3 Prozent wird Urlaub auf den Malediven und Mauritius preiswerter. Im Rahmen der allgemeinen Inflationsrate bewegt sich die Anpassung bei Spanien (plus 2 Prozent) und der Türkei (plus 2,5 Prozent). Oliver Dörschuck, touristischer Geschäftsführer TUI Deutschland, erwartet für die Sommersaison 2014 einen Trend hin zu kleineren Urlaubsorten: "Gerade Dalaman und Izmir in der Türkei, Ibiza und Menorca in Spanien sowie Kos, Korfu und Rhodos in Griechenland werden mehr nachgefragt." Deshalb habe TUI gerade dorthin die Flugkapazitäten deutlich erweitert. Insgesamt steigt das Angebot im Flugbereich um 14 Prozent.

Neue Hotels der Marken Sensimar, Viverde, TUI Best Family und Suneo Clubs

Das größte Wachstum erwartet das Unternehmen bei den Hotels, die ausschließlich bei TUI buchbar sind. Die Anzahl der Häuser steigt um 100 auf insgesamt 1.050. Darunter sind auch 89 eigene Konzepthotels. Neu hinzu kommen ein Sensimar Hotel auf Korfu und ein Club Magic Life in der Türkei sowie vier neue Anlagen von TUI Best Family. Das Viverde Hotel auf Mallorca ist erstmals auch im Sommer buchbar. Überdies startet die neue Marke Suneo Clubs mit acht Anlagen rund ums Mittelmeer. Die Drei-Sterne-Clubs mit All-Inclusive-Angebot richten sich an preisbewusste Urlauber, die zugleich viel Wert auf ein modernes Design und eine stylische Einrichtung legen. Dörschuck: "Die Suneo Clubs sind das erste Konzept, das von der TUI Travel für alle europäischen Märkte entwickelt wurde und international vermarktet wird." In Deutschland sind die Suneo Clubs - gelegen in Griechenland, Spanien und der Türkei - ausschließlich bei der TUI Marke 1-2-FLY buchbar.

TUI Fernreisen-Offensive geht weiter / USA wird Fernreise-Trendziel im Sommer

Zum Reisesommer 2014 hat TUI ihr Programm für die USA um zehn Prozent ausgebaut. Inklusive der Online-Angebote, können Urlauber mittlerweile aus über 2.000 Hotels wählen. Touristikchef Dörschuck rechnet mit weiterem Wachstum: "Der günstige Wechselkurs wird das Geschäft weiter beflügeln. Die USA wird das Trendziel auf der Fernstrecke im kommenden Sommer sein." Auch Australien und Neuseeland profitieren von günstigen Wechselkursverhältnissen. TUI hat ihr Angebot in Down Under um 100 neue Hotels, Rundreisen und Ausflüge (plus 30 Prozent) ausgebaut und gewinnt aktuell Marktanteile hinzu.

Abgabenbremse von der Politik gefordert

Auch wenn die Reisepreise in Summe überwiegend stabil bleiben und in zahlreichen Regionen sogar sinken, sind aus Sicht der TUI die Urlaubskosten für den Verbraucher unnötig hoch. Denn zahlreiche Abgaben und Steuern belasten die Geldbörsen der Deutschen und gefährden in erheblichem Maße Arbeitsplätze. So drohen ganz aktuell Veranstaltern in Deutschland überzogene Gewerbesteuer-Forderungen der Finanzämter. Wie Friedrich Joussen als Vorstandsvorsitzender der TUI AG in einem Brief an die Ministerpräsidenten bereits erläutert hatte, sind für die deutsche Reisebranche Nachzahlungen von bis zu 1,4 Milliarden Euro zu befürchten. Denn nach Auslegung der Finanzbehörden müsste der Zukauf von Hotelleistungen für Pauschalreisen einer vergleichbaren Besteuerung unterworfen werden, wie sie für dauerhaft angemietete Räumlichkeiten eines Betriebes angewendet wird. Reiseveranstalter schließen mit Hotels jedoch keinen Mietvertrag ab, sondern kaufen eine so genannte gemischte Leistung ein, die zum Beispiel Verpflegung, Animation und Sportangebote mit umfasst. Darüber hinaus werden die Hotelkapazitäten nur kurzfristig genutzt.

Insbesondere viele mittelständische Betriebe werden bei einer Umsetzung in Schieflage geraten und diese Zahlungen nicht leisten können.

Christian Clemens: "Mit Blick auf vorhandene und drohende Belastungen wünschen wir uns von der künftigen Bundesregierung eine Abgabenbremse für die Tourismusbranche." Dazu zählt in erster Linie die Abschaffung der Luftverkehrsabgabe, die derzeit die inländischen Fluggesellschaften gegenüber europäischen Wettbewerbern benachteiligt. Außerdem sollte der Staat auf die Erhebung der Gewerbesteuer auf Hotelleistungen sowie auf die Pkw-Maut verzichten. Letzteres würde das verfügbare Haushaltseinkommen deutlich mindern und ausländische Urlauber von einer Reise nach Deutschland abhalten. Darüber hinaus appelliert Clemens an die Kommunen, die in vielen Städten mittlerweile erhobene Bettensteuer wieder abzuschaffen.

Ausblick

TUI Deutschland rechnet im Sommer 2014 mit einem moderaten Wachstum für den Pauschalreisemarkt und für das Unternehmen selbst. Der stabilen konjunkturellen Entwicklung und einer tendenziell anhaltend hohen Kaufbereitschaft stehen jedoch neue Flugkapazitäten ausländischer Gesellschaften gegenüber, die im Flugsektor den Preiswettbewerb weiter verschärfen könnten. Christian Clemens: "TUI ist auf Wachstum eingestellt. Unsere steigende Vertriebskraft in Verbindung mit der Differenzierungsstrategie mit zielgruppenorientierten Hotels wird uns eine starke Geschäftsentwicklung ermöglichen. Unsere Vier-Säulen-Strategie wird dazu beitragen, die Marktposition der TUI weiter zu stärken."

Hinweis: Die ausführliche Jahresbilanz wird die börsennotierte Muttergesellschaft TUI Travel PLC am 10. Dezember 2013 veröffentlichen.
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