Dienstag, 17. Oktober 2017


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Neutex stiftet Trevira CS Wandbespannung für Cinema Jenin

Hattersheim, (lifePR) - Anfang August 2010 wurde in Jenin Westjordanland unter großer internationaler Medienaufmerksamkeit das alte Kino neu eröffnet. "Cinema Jenin" ist ein ganz besonderes Friedensprojekt in der krisengeschüttelten Region. Mit der finanziellen Unterstützung durch das Auswärtige Amt, Prominente und Firmensponsoren konnten palästinensische Handwerker und internationale Helfer unter der Leitung des Berliner Architekten Johannes Hucke in 2008 mit der Renovierung beginnen. Von den Stühlen bis zum Dach wurde alles erneuert, wobei auf die Erhaltung des ursprünglichen Designs Wert gelegt wurde. Auch die Sicherheit spielte eine Rolle. Die auf einer Fläche von 360 qm verbaute graue Wandverkleidung des Kinosaals - von Neutex Home Deco GmbH aus Münchberg in einer speziellen Färbung hergestellt und gespendet - ist aus schwer entflammbarem Trevira CS.

Die zur Textilgruppe Hof gehörende Neutex Home Deco GmbH ist eine vollstufige Weberei und verfügt über ca. 100 moderne doppelbreite Webmaschinen in Schaft- und Jacquardtechnik. Mit einer Belegschaft von rund 220 Mitarbeitern werden jährlich ca. 10 Millionen Meter Dekostoffe produziert, darunter auch eine umfangreiche Trevira CS Kollektion.

Ulrich Venhoff, Geschäftsführer von Neutex, ist von dem Projekt beeindruckt: "Cinema Jenin ist ein tolles Beispiel dafür, wie eine Kulturinitiative eine ganze Stadt verändern kann. Solche Projekte müssen gefördert werden; dazu wollten wir mit dem Material aus unserer Kollektion beitragen. Als Trevira mit der Anfrage der Organisatoren nach schwer entflammbaren Stoffen für die Innenausstattung des Kinos auf uns zukam, waren wir gleich von der Idee des Projektes angetan. Wir freuen uns, dass auch bei einem solchen Projekt ein hoher Sicherheitsstandard zum Konzept gehört."

Die Vorgeschichte von "Cinema Jenin" ging durch die Weltpresse: Einer der drei Initiatoren des Kino-Projektes, Ismail Khatib, hatte 2005 die Organe seines von israelischen Soldaten erschossenen elfjährigen Sohnes gespendet, um damit israelischen Kindern das Leben zu retten, und engagiert sich seitdem für den Frieden in der Region. Gemeinsam mit dem deutschen Dokumentarfilmer Marcus Vetter hatte er die Idee, das alte Kino der Stadt zu renovieren und zu einem Kulturzentrum zu machen. Für die Zukunft ist außerdem der Aufbau einer lokalen Filmindustrie in Jenin geplant. Die Initiative soll nicht nur Jobs in dieser Region hoher Arbeitslosigkeit schaffen, sondern langfristig auch einen Beitrag zu einer friedlichen Koexistenz mit den israelischen Nachbarn leisten und den interkulturellen Dialog fördern. Ismail Khatib erhielt jetzt den Hessischen Friedenspreis.

Auch nach der erfolgreichen Eröffnung gibt es in Jenin noch viel zu tun, und das Projekt ist weiterhin auf Spenden angewiesen. Wer Cinema Jenin unterstützen möchte, kann einen (oder mehrere) der 400 Stühle 'adoptieren' (www.cinemajenin.org).

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