Freitag, 20. Oktober 2017


Gibt es Weihnachtsbäume in Kenia?

1. Fairtrade-Schools Kongress in Baden-Württemberg

Stuttgart, (lifePR) - Was ist eine Fairtrade-School und was muss man tun, um diesen Titel zu bekommen? Wie werde ich kritischer Konsument und Mitgestalter unserer gemeinsamen Welt? Diese und weitere Fragen wurden beim ersten Fairtrade-School Kongress in Baden-Württemberg diskutiert. Während in Paris die Weltpolitik noch um ein Papier gegen den Klimawandel ringt, sammelten im Hospitalhof in Stuttgart über 100 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Interessierte kreative Ideen, wie jeder die Welt von morgen ganz konkret ein Stück nachhaltiger gestalten kann. „Fairtrade-Schools sind eine Art Zukunftswerkstatt, in der Kinder und Jugendliche erproben und erleben, wie eine gerechtere Welt aussehen könnte“, sagte Kultusminister Andreas Stoch MdL, Schirmherr der Fairtrade-Schools-Kampagne in Baden-Württemberg. „Wir wollen Kinder und Jugendliche frühzeitig auf den immer komplexer werdenden Alltag und die Verflechtungen in der globalisierten Welt vorbereiten".

Abschauen erlaubt! Vernetzen und voneinander lernen

In Workshops entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Fairhandels-Siegel und die Jüngsten entdeckten verschiedene Weihnachtsbräuche rund um den Globus. Ideenaustausch und Vernetzung waren Kernanliegen des Kongresses, denn viele Aktivitäten zum Fairen Handel laufen an Baden-Württembergs Schulen schon sehr erfolgreich. Abschreiben und Abschauen waren also ausdrücklich erlaubt. "Von Anfang an wollten wir mit unserer Arbeit als Fairtrade-School andere Schulen dazu motivieren, auch mitzumachen. Der Kongress und die gesamte Kampagne fördern nachhaltig das Engagement Jugendlicher für die Eine Welt und sind zudem auf Zusammenarbeit zwischen Schularten und Inklusivität angelegt.", sagt Holger Nagel, Schulteam-Sprecher am Hellenstein-Gymnasium in Heidenheim, der ersten Fairtrade-School in Baden-Württemberg. Maike Schliebs, Leiterin der Kampagne bei TransFair e.V. zeigte sich vom Engagement der Schulen begeistert: „Die Fairtrade-Schools Kampagne regt Kinder und Jugendliche dazu an, die Welt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten. Jeder kann einen Beitrag leisten, dass die Welt ein Stück gerechter wird, das zeigt jede einzelne der vielen Aktionen in Baden-Württemberg.“

Einsatz zeigen für den Fairen Handel mit der Kampagne Fairtrade-Schools

Die Kampagne Fairtrade-Schools bringt Schülerinnen und Schülern das Thema Fairer Handel näher und schafft Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung.

Seit April 2014 können baden-württembergische Schulen die Auszeichnung Fairtrade-School erhalten. Hier koordiniert und betreut die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) mit Unterstützung verschiedener Partner die Kampagne. Die engagierten Schulen zeige: Bei uns hat der Faire Handel seinen Platz und wird im Schulalltag gelebt. In Baden-Württemberg tragen aktuell 28 Schulen den Titel, über 30 weitere sind auf dem Weg. Für die Auszeichnung müssen fünf Kriterien erfüllt werden: Als ersten Schritt gründen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weitere Interessierte ein gemeinsames Fairtrade-Schulteam und sammeln Ideen, wo und wie mehr „Fairness“ in den Schulalltag einfließen kann. Anschließend erstellen sie in Abstimmung mit der Schulleitung einen Fairtrade-Kompass, an dem sich die Schule auf ihrem Weg zur Fairtrade-School orientiert. Zu den Kriterien gehört weiterhin, dass fair gehandelte Produkte zum Verkauf angeboten werden, Fairer Handel im Unterricht behandelt und Gemeinschaftsaktionen durchgeführt werden. So ist der Faire Handel im Schulalltag keine Eintagsfliege und die Idee findet Verbreitung.

Fotos und weitere Informationen online Unter www.fairtrade-schools.de finden Sie alle Informationen über die Kampagne Fairtrade-Schools sowie ein Pressefoto der Fachtagung.

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in 42.000 Geschäften. Über 20.000 gastronomische Betriebe schenken Fairtrade-Kaffee und -Kakao aus. www.fairtrade-deutschland.de

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Initiativen aus 30 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. www.fairtrade.net Die Akteure der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065. www.flo-cert.net

Die Kampagne Fairtrade-Schools in Baden-Württemberg wird unterstützt von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie dem Staatsministerium. Kooperationspartner sind der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), das Entwicklungspädagogische Informationszentrum EPiZ in Reutlingen / Programm "Bildung trifft Entwicklung" sowie das Eine-Welt-PromotorInnenprogramm in Baden-Württemberg.

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