Sonntag, 19. August 2018


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Skipasspreise steigen erneut um 3 Prozent an

Passau, (lifePR) - Skifahren ist zur neuen Saison sowohl in Europa als auch in Nordamerika wieder deutlich teurer geworden, das ergab der weltweit größte Skipass-Preisvergleich, durchgeführt vom Wintersportportal Skigebiete-Test.de. Analysiert wurden über 300 Skigebiete in den beliebtesten 7 Wintersport-Ländern.


Insgesamt 3 Prozent mehr als im Vorjahr müssen Skifahrer im Schnitt für einen Tag in der Hauptsaison zahlen. Grund dafür sind vor allem die vielen kostspieligen Investitionen in Lifte und Bahnen sowie die Schneekanonen, um Skigebiete konkurrenzfähig und attraktiv zu halten.  Am höchsten ist der Anstieg auch heuer wieder in Nordamerika, wo der Preis ohnehin bereits auf dem weltweit höchsten Niveau liegt. In Mitteleuropa haben vor allem die investier freudigen Österreicher ihre Tagespreise um 1,25 Euro angehoben.


44,50 Euro sind es im Schnitt, die Skiurlauber für einen Tagespass in der Hauptsaison heuer in Österreich zahlen müssen. Lediglich ein Handvoll der über 80 vom Portal verglichenen Skigebiete in Österreich hat zur neuen Saison 2017/18 nicht an der Preisschraube gedreht. Es werden aber auch nirgendwo so viele Lifte, Bahnen und weitere Attraktion gebaut wie in der Alpenrepublik. Am teuersten ist Skifahren weiterhin in Kitzbühel, wo der Preis auf 55 Euro steigt (+2 Euro).

Ebenfalls 55 Euro (+1 Euro) sind ab dieser Saison auch am Kronplatz in Südtirol fällig. Und auch weitere italienische Skigebiete wie Gröden und Cortina d’Ampezzo sind mit 54 Euro für einen Tagesskipass in der Hauptsaison kaum billiger. Der Durchschnittspreis in Italien steigt somit im neuen Jahr um 1,10 Euro auf 45,30 Euro.

Wer in Italien viele Pistenkilometer zu einem günstigen Preis befahren will, der sollte Skigebiete an der italienisch-französischen Grenze ins Auge fassen, wie Via Lattea oder La Thuile.

In Frankreich können Skifahrer sowieso sehr viel beim Skipass sparen. Bei 39,40 Euro liegt hier der durchschnittliche Tagespreis für Erwachsene in der neuen Hauptsaison. Das sind lediglich 40 Cent mehr als noch im Vorjahr. Am teuersten in Frankreich ist Skifahren in Les 3 Vallés mit 61 Euro. Dafür können dort auch stolze 600 Pistenkilometer mit dem Skipass befahren werden.

Spitzenreiter in Europa ist immer noch die Schweiz, wenngleich die Nachbarn aus Österreich und Südtirol in den letzten Jahren immer mehr aufholen. Die Preise in der Schweiz selbst stagnieren mittlerweile und werden trotz neuer Investitionen nur noch in wenigen Skigebieten erhöht. Im Schnitt 50 Euro kostet hier eine Tages-Skikarte, wobei Zermatt und St. Moritz mit rund 68 Euro die Spitzenreiter sind.

Der günstigste Durchschnittspreis bei gleichzeitig einer Vielzahl an guten Liften und Pisten hat Deutschland im Angebot. Lediglich 28 Euro muss hier ein Erwachsener pro Skitag für die Liftkarte einplanen.  90 Cent mehr als noch vor einem Jahr. Da es in Deutschland aber vor allem viele kleine Skigebiete in den Mittelgebirgen und auch in den Bayerischen Alpen gibt, ist der Preis pro Pistenkilometer von 4,10 Euro der höchste im Ländervergleich. Am teuersten sind in Deutschland die Lifte an der bayerisch-österreichischen Grenze: 47 Euro sind heuer erstmals in Oberstdorf-Kleinwalsertal und im Skigebiet Winklmoosalm-Steinplätte fällig.

Die höchste Steigerungsrate im Ländervergleich haben auch heuer wieder die nordamerikanischen Skigebiete. Obwohl sich dort die Skipässe bereits auf dem höchsten Level weltweit befinden, steigen sie auch zur neuen Saison noch weiter an. Bis zu 5 Euro sind es umgerechnet in den USA, 3 Euro in Kanada. Im berühmten Aspen sind die Tagespreise in der Hauptsaison mittlerweile auf 169 US-Dollar (ca. 143 Euro) gestiegen. Günstiger ist es da noch im beliebtesten Skigebiet Kanadas, Whistler Blackcomb, mit 143 CAD (ca. 92 Euro).

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