Frühlingsgrüße aus dem Bayerischen Wald

Regionale Spezialitäten zum Nachkochen und originelle Basteltipps bringen "Woid-Gefühle" nach Hause

(lifePR) ( Regensburg, )
Können Freunde des Bayerischen Waldes gerade nicht in ihren Wald reisen, kommt dieser halt zu ihnen und bringt im Gepäck ein paar Frühlingsgrüße vom „Grünen Dach Europas“ mit. Originelle Basteltipps für Tier- und Pflanzenliebhaber oder Rezeptideen aus der Landküche sorgen bei Daheimgebliebenen für Frühlingsgefühle und wecken Vorfreude auf die nächste Reise gen Ostbayern. Viele weitere Tipps findet man auf der Internetseite www.bayerischer-wald.de unter #zsammhoitn

So schmeckt der Frühling im Bayerischen Wald: Gänseblümchen-Gelee

Von März bis November blühen die zierlichen Gänseblümchen auf den Wiesen des Bayerischen Waldes – manche kennen sie auch unter dem Namen Tausendschön oder Maßliebchen. Der eine nutzt die weiß-gelben Sonnenanbeter, um durchs Blättchenabzupfen zu klären, ob die Liebe des Angebeteten wirklich ernst gemeint ist, der andere, um köstliches, leicht nussig schmeckendes Gänseblümchen-Gelee zuzubereiten. So auch Cosima Haug aus Freyung im Bayerischen Wald. Ihre Rezeptidee weckt Frühlingsgefühle und regt zum Nachmachen an.

Gänseblümchen-Gelee:
500 g Honig, 500 g junge Fichtentriebe, 125 g aufgeblühte Gänseblümchen, 625 ml Wasser, Abrieb einer unbehandelten Zitrone, 500 g Gelierzucker 3:1

Die Fichtentriebe gut waschen. Mit dem Wasser 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Abseihen und gleich mit dem Zucker die Flüssigkeit neuerlich 8 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen. Erst dann den Honig in die Flüssigkeit rühren, keinesfalls früher, damit die positive Wirkung des Honigs erhalten bleibt. Sehr gut vermischen, dann die Zitronenschale untermengen und zuletzt vorsichtig die Blüten zufügen. In Gläser füllen und gut verschließen.

Der Kirchweih-Kuchen aus dem Dorf Weißenregen – schmeckt auch im Frühling wunderbar

Durch seine Wallfahrtskirche Mariahilf ist Weißenregen bei Bad Kötzting bekannt. Nähern sich Reisende dem Kneippheilbad im Oberen Bayerischen Wald, fällt der Blick stets auf das Kirchlein auf dem benachbarten Hügel. Die “Weißarenga Kirta” am großen Frauentag, dem 15. August, war und ist ein Anlaufpunkt vor allem für die ländliche Bevölkerung im weiten Umkreis. Neben dem Schmalzgebackenem, wie “Kejchl und Stritzl” gibt es zur Kirchweih in Weißenregen sogar einen eigenen Kuchen, der natürlich auch im Frühling ganz vorzüglich schmeckt. Isabell Dachs aus Bad Kötzting verrät das Rezept:
 
Rezept “Weißarenga“:
250 gr. weiche Butter, 250 gr. Zucker, eine Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 – 5 Eier, 500 gr. Mehl, 1 Päckchen Backpulver , 2-3 gehäufte Esslöffel Kakao, 1 gestrichener Teelöffel Lebkuchengewürz, 50 gr. gestiftelte Mandeln oder Mandelplättchen, etwa 400 gr. Preiselbeer- oder Johannisbeermarmelade

Der “Weißarenga” wird traditionell “im Reindl” gemacht. Dazu stellen wir uns zuerst einen Rührteig her. Die weiche Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Nach und nach die Eier zugeben und weiterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis der Teig geschmeidig ist.

Dann die Hälfte des Teiges in eine separate Schüssel geben. In der anderen Hälfte rühren wir das Kakaopulver und das Lebkuchengewürz unter. Wenn der Teig zu fest wird, etwas Milch (zwei bis drei Esslöffel) dazugeben. Der dunkle Teig wird dann in die gut gefettet Reine gegeben und gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Darauf verteilen wir gleichmäßig die Marmelade. Dann in den verbliebenen weißen Teig Mandeln mischen und vorsichtig auf der Marmelade verteilen, was anfangs etwas Übung erfordert.

Der Kuchen kommt jetzt für 45 bis 60 Minuten in den 180 bis 200 Grad heißen Ofen, je nach Höhe des Kuchens. Bestenfalls eines Stäbchenprobe machen. Wenn keine Teigreste mehr daran hängen bleiben, ist der Kuchen fertig. Nach dem Auskühlen geben wir eine dicke Puderzuckerglasur oben auf den Kuchen. Übrigens der “Weißarenga” wird grundsätzlich schräg angeschnitten. Er hält sich auch einige Tage ohne Probleme, sofern er nicht sofort aufgegessen wird. Kenner behaupten, der “Weißarenga” werde erst nach zwei bis drei Tagen richtig gut.

Ein Küken pickt sich aus dem Ei

Der Versand von Ostergrüßen steht dieses Jahr hoch im Kurs. Wenn Familientreffen nicht möglich sind, zeigt man seinen Liebsten doch auf diese Weise, dass man an sie denkt. Ostereier per Brief verschicken? Keine wirkliche gute Idee. Eine bessere hat Annette Nigl vom Nationalpark Bayerischer Wald. Ihr „Küken aus dem Ei“ ist kinderleicht aus buntem Karton und Holzwäscheklammern gebastelt. Wie es geht, zeigt dieses Video.

Ein Zapfenstreich – Schmetterlinge basteln

Wer an den Bayerischen Wald denkt, dem fallen natürlich zunächst die vielen dunkelgrünen Fichten in den Hochlagen des Mittelgebirges ein, die den besonderen Charme des Waldes ausmachen. Wer nicht sicher ist, ob der Nadelbaum, vor dem er steht, eine Fichte oder eine Tanne ist, schaut auf den Boden und sucht nach den Zapfen. Liegen hier hellbraune, lange und schmale, handelt es sich bei den Fundstücken so gut wie immer um Fichtenzapfen. Die Tanne wirft ihre Zapfen nämlich nicht ab. Sie entleert nur die Samen aus ihren Zapfen, die Zapfenspindeln bleiben jedoch fest am Baum haften.

Aus gesammelten Fichtenzapfen lassen sich fröhliche Frühlings-Botschafter herstellen, weiß auch Annette Nigl. Benötigt werden nur Zapfen, bunter Karton, Wackelaugen, Draht und Stifte zum Verzieren – und schon kann der Bastelspaß beginnen. Ein kleiner Tipp: Wenn man die Flügel statt aus Karton aus wetterfestem Moosgummi anfertigt, können die kleinen Falter sogar draußen im Garten „fliegen“. Zum Nachbasteln hilft das Tutorial-Video des Nationalparks Bayerischer Wald.

Wo Bienen und Hummeln sich wohlfühlen: Willkommen im Mini-Insektenhaus

Je mehr Bienen und Hummeln es gibt, umso mehr freut sich die Natur: nur durch ihre „Bestäuber-Hilfe“ bleibt das sensible Ökosystem intakt, fast 80 Prozent aller Wild- und Nutzpflanzen werden von der Honigbiene bestäubt. Sie erhält die Artenvielfalt. Der Bayerische Wald mit seinem Nationalpark ist Vorreiter und Vordenker in Sachen Artenschutz – auch das Wohl und der Erhalt dieser Insekten liegt ihm am Herzen.

Um Bienen im heimischen Garten ein Zuhause zu schaffen, lohnt der Bau eines Insektenhauses. Das kleine Bieneneigenheim ist schnell errichtet – das Zimmern der „Immobilie“ auch für Kinder ein toller Spaß. Die Ranger des Naturparks Oberer Bayerischer Wald verraten, wie es geht:

Ein trockenes hartes Stück Holz ohne Rinde mit einem Durchmesser von ca. 15 cm (am besten vom Brennholz ein Holzscheit, z.B. Esche, Eiche, Buche, aber keine Fichte!), Akkuschrauber mit Bohreinsatz, Durchmesser ca. 7 mm (unterschiedliche Durchmesser bieten unterschiedlichen Insekten Platz), Schmirgelpapier, Dicke Schnur

So wird’s gemacht: Das Holzscheit auf der Längsseite bohren. Bohrt man auf der Stirnseite, entstehen oft Risse. Die Bohrungen mit dem Akkuschrauber in etwa zwei Zentimeter-Abständen bohren. Dabei nicht ganz durchbohren. Wichtig ist außerdem, dass die Bohrungen glatt sind, dafür den Bohrer öfter hin- und herbewegen. Die abstehenden Holzfasern am Eingang schmirgelt man ab. Nun an beiden Enden des Holzes mit einer dicken Schnur eine Halterung bauen. Jetzt kann das Insektenhaus aufgehängt werden! Am besten dafür einem sonnigen, regen- und windgeschützten Platz suchen.

Informationen: www.bayerischer-wald.de
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