Dienstag, 12. Dezember 2017


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Qualitätsregionen im persönlichen Austausch

Thüringer Q-Partnerbetriebe erkundeten die Qualitätsgemeinde Zingst

Weberstedt, (lifePR) - Die Idee eines kooperativen Austausches der ersten „Qualitätsgemeinde“ Mecklenburg-Vorpommerns Zingst mit der „Ersten ServiceQualitätsregion Deutschlands“, der Welterberegion Wartburg Hainich, kam eher zufällig. Beide Hauptakteure und –organisatoren, die Marketingleiterin der Kur- und Tourismus GmbH Zingst Anne Crämer und die Leiterin Qualitätsmanagement Welterberegion Sandra Czerniak lernten sich in diesem Frühjahr bei einem Qualitäts-Workshop in Berlin kennen und machten nun „Nägel mit Köpfen“.

Zusammen mit dem DEHOGA Thüringen e.V., Träger der Prüf- und Koordinierungs- stelle der ServiceQualitäts Deutschland in Thüringen, wurden touristische Partner des Freistats zu dieser „Ex-Q-rsion“ eingeladen. Dieser von langer Hand geplante Austausch fand vom 16. bis 18. Oktober statt. Insgesamt 32 Thüringer Teilnehmer regionaler und lokaler Tourismusorganisationen des Freistaats sowie Unternehmen und Partner, die sich der Qualität verpflichten fühlen, nutzten dieses Angebot der besonderen Art. Denn Zingst mit 32 zertifizierten Q-Betrieben bot neben persönlichen Gesprächen und Begegnungen ein Rahmenprogramm, dass wohl unter den Begriffen Natur, Kultur und Kunst zusammengefasst werden kann. Nicht zuletzt der mit dem Tourismuspreis 2017 ausgezeichnete Olympus FotoKunstPfad machte neugierig.

Dem Austausch lag das „Q“-Siegel der ServiceQualität Deutschland zugrunde. Was 2001 seinen Anfang nahm, ist dank der Initiative ServiceQualität ein bundesweit bereitgestelltes, dreistufiges System zur schrittweisen Verbesserung von Dienstleistungen und Angeboten anhand praxisorientierter Instrumente. Kleinen und mittleren Betrieben im Hotel- Gastronomie- und Tourismusbereich sowie Dienstleistungsunternehmen wird somit ein Instrument in die Hand gegeben, das hilft, die Qualität des Betriebes kontinuierlich zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Dass dies auch gut in der Praxis funktioniert, bewiesen die Besuche von Q-Betrieben in Zingst. Bereitwillig und offen stellten sich ausgewählte Einrichtungen vor und sprachen über ihre Probleme wie Arbeitskräfte- oder Azubimangel. Interessante Ideen, um diesem gegenzusteuern, nahmen die Thüringer Gäste mit großem Interesse auf. Gleichfalls nutzten die Thüringer touristische Angebote, um Natur und Leute kennen zu lernen. Denn gemeinsam auf Reisen zu gehen, macht den „Kopf frei und offen“ für neue Ideen, die andere bereits leben. Große Begeisterung rief dabei die hohe Gastfreundschaft und die Liebe zur Heimat hervor. Und die Idee, das Kleinod zwischen starker Ostsee und mildem Bodden touristisch zu vermarkten, ohne den Menschen vor Ort alleinzulassen oder die geschützte Natur überzustrapazieren, leben die Zingster tagtäglich.

Der Austausch tat allen gut und viele Ideen nahmen die Thüringer nach Hause. Natürlich nicht, ohne eine Gegeneinladung auszusprechen.Gleichfalls dankten die Organisatoren dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft für dessen finanzielle Unterstützung.

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