Samstag, 18. November 2017


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toom: neue Flughöhe beim Bienenschutz

Ab sofort erhalten Kunden bei toom nur noch Zierpflanzen, die ohne besonders bienengefährliche Pestizide* (Neonicotinoide) produziert wurden

Köln, (lifePR) - Viele blühende Zierpflanzen sind für Bienen, Hummeln und Co. eine wichtige Nahrungsquelle und werden daher gerne von Balkon- und Gartenbesitzern gepflanzt. Doch was einige Bienenfreunde nicht wissen: Zierpflanzen sind in der Produktion oftmals mit Pestiziden behandelt worden, die auch den nützlichen Insekten schaden. Um aktiv zum Bienen- und Umweltschutz beizutragen, hat toom die Vorgaben für seine  Zierpflanzenlieferanten verschärft und bietet als erster Baumarkt Deutschlands nur noch Zierpflanzen an, die ohne die von Greenpeace als besonders bienengefährlich eingestuften Pestizide (Neonicotinoide) produziert wurden.

Bienen sind in unserem Ökosystem unersetzlich: Wer den fleißigen Nützlingen einen bienenfreundlichen Lebensraum schaffen möchte, sollte beim Kauf von blühenden Zierpflanzen darauf achten, dass sie ohne den Einsatz von Neonicotinoiden angebaut wurden. Denn Zierpflanzen enthalten oftmals Rückstände von Pestiziden, die für den Rückgang wichtiger Fluginsekten wie Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen in Deutschland mitverantwortlich sind. Kommen beispielweise Bienen mit ihnen in Kontakt, sind ihre Kommunikationsfähigkeit und ihr Orientierungssinn gestört. Im Zuge seiner nachhaltigeren Sortimentsgestaltung bietet toom seinen Kunden ab sofort nur noch Zierpflanzen an, die ohne bienengefährliche Pestizide produziert wurden. So können Kunden beispielsweise mit Salvien, Lavendel oder vielen anderen Bienenfreunden von toom ihren Balkon oder Garten bedenkenlos in eine blühende Bienenoase verwandeln.

Für den erfolgreichen Ausschluss von besonders bienengefährlichen Pestiziden in der Zierpflanzenproduktion war eine intensive und langjährige Zusammenarbeit mit den Lieferanten erforderlich. Denn sogar noch nach vielen Jahren kann der Boden besonders bienengefährliche Rückstände aufweisen, die er an die Pflanzen abgibt. Ebenso werden teilweise mehrjährige Mutterpflanzen in der Produktion genutzt, die immer noch Pestizidrückstände enthalten und diese auf Stecklinge übertragen können. Bereits seit 2013 überprüft und überarbeitet toom auch jenseits der Pflanzen das gesamte Sortiment auf Wirkstoffe, die als besonders bienengefährdend gelten. Im Bereich der chemischen Pflanzenschutzmittel verzichtet die Baumarktkette seit 2015 komplett auf bienenschädliche Produkte. Darunter fallen auch die Produkte, die laut einer Greenpeace-Studie** die besonders bienengefährlichen Wirkstoffe enthalten. Zusätzlich berät das geschulte Fachpersonal, wie Kunden Schadinsekten, Pilze und Krankheiten auf sanftere Weise und ohne den Einsatz von chemischen Mitteln im Zaum halten können.

* Darunter fallen Clothianidin, Thiamethoxam, Imidacloprid, Chlorpyrifos, Fipronil, Deltamethrin und Cypermethrin
** http://bienenschutz.org/wp-content/uploads/2014/04/Bienenreport.pdf

toom Baumarkt GmbH

Mit mehr als 330 Märkten im Portfolio (toom Baumarkt, B1 Discount Baumarkt und Klee Gartenfachmarkt), 15.100 Beschäftigten und einem Bruttoumsatz von über 2,6 Milliarden Euro zählt toom zu den führenden Anbietern der deutschen Baumarktbranche. Das Unternehmen gehört zur REWE Group, einem der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2016 erzielte die 1927 gegründete genossenschaftliche REWE Group einen Gesamtaußenumsatz von über 54 Milliarden Euro und ist mit ihren 330.000 Beschäftigten und 15.000 Märkten in 19 europäischen Ländern präsent. +++ toom belegte bei der Wahl zum "Händler des Jahres 2016 - 2017" den ersten Platz in der Kategorie "Baufachmärkte". Der Award, vergeben durch Q&A Research BV, ist ein bei Händlern und Verbrauchern anerkanntes Siegel, das die Kundenzufriedenheit widerspiegelt.

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