Regionale Wachstumszentren in Ostdeutschland bieten gute Investitionschancen

TLG IMMOBILIEN stellt neuen Report "Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2013" vor

(lifePR) ( Berlin, )
In Berlin wie auch in allen fünf ostdeutschen Bundesländern bieten sich Investoren derzeit gute Chancen für erfolgreiche Immobilieninvestitionen. Wachsende Einwohnerzahlen, sinkende Arbeitslosenquoten, eine moderne Infrastruktur und tragfähige Netzwerke aus Forschung und Produktion haben mittlerweile nicht nur die Hauptstadtregion Berlin/Potsdam sondern auch Regionalzentren wie Leipzig und Halle, Dresden und Erfurt sowie Jena und Rostock zu etablierten Investitionsstandorten werden lassen. "Diese positive Dynamik beeinflusst auch die Immobilienmärkte nachhaltig. So haben sich die Mieten in allen Assetklassen stabilisiert beziehungsweise sind gestiegen und die hohen Leerstandsquoten entwickeln sich an vielen Standorten rückläufig", erläutert Niclas Karoff, Geschäftsführer der TLG IMMOBILIEN, im Rahmen der Vorstellung des neuen Marktberichts "Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2013".

"Zwar reichen die ostdeutschen Regionalzentren mit ihrer absoluten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit weiterhin noch nicht an den Westen heran, jedoch konnte in den vergangenen Jahren ein deutlicher Aufholprozess verzeichnet werden", so Karoff weiter. Allein im Jahresvergleich 2012/2011 weisen 16 der 23 in der Marktstudie betrachteten ostdeutschen Städte (inklusive Berlin) sinkende Arbeitslosenquoten auf. Parallel zur gestärkten ökonomischen Ausgangslage in vielen ostdeutschen Städten hat sich auch deren demografische Situation entspannt. Wie die Wanderungssalden zeigen, überwiegen in 18 von 23 Städten die Zuzüge. Nach Berlin führen Leipzig, Dresden und Rostock die Liste der Wanderungsgewinner an.

Die TLG IMMOBILIEN dokumentiert mit dem seit 1993 erscheinenden Immobilienmarktbericht zu Berlin und Ostdeutschland Daten, Analysen und Entwicklungstrends. Grundlage des Berichts 2013 ist die Analyse von rund 2.000 internen und externen Daten der 22 großen ostdeutschen Städte sowie der Hauptstadt Berlin. Der Marktbericht gibt Auskunft über Bodenpreise für gewerbliche Bauflächen, Büro- und Einzelhandelsmieten ebenso wie über Preise für Wohnbauland, Eigenheime, Eigentumswohnungen und Wohnungsmieten.

Einzelhandelsimmobilien profitieren von Kaufkraftzufluss

Die anhaltende Konsumlust der Deutschen - verbunden mit steigenden Handelsumsätzen - hat entschieden dazu beigetragen, dass sich der Markt für Einzelhandelsimmobilien in den ostdeutschen Städten im vergangenen Jahr durch Stabilität und Kontinuität auszeichnete. Zudem profitieren die ostdeutschen Regionalzentren von einem hohen Zufluss an Kaufkraft aus dem Umland, der mit Ausnahme Potsdams auf die vergleichsweise isolierte Lage der Städte zurückzuführen ist. Wie die Studie zeigt, verzeichnen zehn von 22 Städten (ohne Berlin) im Jahr 2012 über alle vier untersuchten Flächenkategorien hinweg konstante bis steigende Mieten. Gegenstand der Mietpreiserhebung waren Handelsflächen bis 100 Quadratmeter und ab 150 Quadratmeter, jeweils im Neben- und im Geschäftskern.

Über die teuersten Einzelhandelsflächen verfügt nach wie vor Leipzig. Hier werden mittlerweile in der Spitze bis zu 130 Euro pro Quadratmeter für kleinere Flächen bis 100 Quadratmeter erzielt, was einem Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr von 8,3 Prozent entspricht. Der höchste Anstieg bei den Einzelhandelsmieten ist allerdings außerhalb Sachsens zu sehen - in Thüringen. In der Landeshauptstadt Erfurt stiegen die Mieten für Flächen bis 100 Quadratmeter im Geschäftskern gegenüber dem Vorjahr um 22,2 Prozent - von 90 auf 110 Euro pro Quadratmeter. Mit Blick auf die größeren Einzelhandelsflächen ab 150 Quadratmeter entwickeln sich die Spitzenmieten in Jena besonders stark nach oben: Hier verdoppelten sich die Mieten in der Spitze innerhalb eines Jahres von 30 auf 60 Euro pro Quadratmeter. Am teuersten sind die zentralen, größeren Flächen jedoch ebenfalls in Erfurt, wo in der Spitze 90 Euro pro Quadratmeter erzielt werden. Leipzig folgt in dieser Kategorie mit 70 Euro pro Quadratmeter auf Rang

Büroimmobilien mit stabiler Preisentwicklung und sinkendem Leerstand

Auch am Markt für Büroflächen dominierten im Jahresvergleich 2012/2011 stabile bis steigende Mieten. In 16 von 18 ostdeutschen Städten, in denen ein Vergleich der Büromieten zum Vorjahr möglich war, konnten 2012 konstante bis steigende Preise für Büros mit einfachem bis mittlerem Nutzwert erzielt werden. Bei Büros mit gutem Nutzwert beläuft sich die Anzahl der Städte mit stabilen bis steigenden Mieten auf 15 von 19 Städten mit vergleichbaren Angaben. Die teuersten Büroflächen mit bis zu 12 Euro pro Quadratmeter sind unverändert in Potsdam und Rostock zu finden.

Den stärksten Anstieg der Büromiete für Flächen mit gutem Nutzwert registrierte Dresden mit einem Plus von 4,5 Prozent. Die Aufwärtsentwicklung bei den Mieten lässt sich unter anderem mit der positiven Dynamik der Bürokennzahlen in vielen Städten begründen. "Denn neben Leipzig, Potsdam und Rostock gehört die die sächsische Landeshauptstadt zu den vier ostdeutschen Regionalzentren, die eine durchgehend erfreuliche Entwicklung der für den Büromarkt relevanten Kennzahlen verzeichnen können", resümiert Karoff und ergänzt. "In diesen vier Städten sank die Leerstandsrate im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um bis zu einen Prozentpunkt bei einem gleichzeitigen Anstieg der Bürobeschäftigtenzahl und des Büroflächenbestandes." Eine sinkende Leerstandsrate konnte in knapp der Hälfte der 22 Regionalzentren ermittelt werden.

Wohnraum in den Regionalzentren ist begehrt: Potsdamer wohnen am teuersten

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Potsdamer nach wie vor die höchsten Mieten und Preise in Kauf nehmen müssen. Obwohl das Mietpreisniveau in der Landeshauptstadt schon seit Jahren vergleichsweise hoch ausfällt, weisen die Mieten weiterhin Steigerungsraten auf. Verglichen mit der Spitzenmiete im Altbau von 8,20 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2010 stieg die Spitzenmiete gegenüber 2012 um rund 34 Prozent an. Auf Platz 2 und 3 der höchsten Mieten befinden sich wie bereits im Vorjahr Rostock und Jena. In der Hansestadt erreichten die Mieten nun auch im Altbau die 10-Euro-Marke (2011: 4-9 Euro pro Quadratmeter). In Jena blieb es bei Mietpreisspannen von 6,50-8,50 Euro pro Quadratmeter im modernisierten Altbau beziehungsweise von 6,80-9,20 Euro pro Quadratmeter für Neubauwohnungen.

Auch hinsichtlich Eigentumswohnungen führt Potsdam die Preistabelle mit großem Abstand an: Mit Kaufpreisen von bis zu 4.600 Euro pro Quadratmeter im Altbau beziehungsweise 4.900 Euro pro Quadratmeter im Neubau werden hier für eine Eigentumswohnung bereits ähnliche Preise aufgerufen wie in Düsseldorf, Frankfurt oder Köln. Anders als bei den Wohnungsmieten folgen auf Potsdam allerdings hier Dresden und Leipzig auf Rang 2 und 3 - in der Elbmetropole muss mit Preisen in der Spitze von 3.600 Euro pro Quadratmeter (Leipzig: 3.500 Euro pro Quadratmeter) im Altbau und mit 4.500 Euro pro Quadratmeter (Leipzig: 4.000 Euro pro Quadratmeter) im Neubau gerechnet werden. Insgesamt erhöhten sich die Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr in zehn der 22 untersuchten ostdeutschen Städte.

Berlin: Gute wirtschaftliche Entwicklung bringt Schwung in den Immobilienmarkt

Mit 1,6 Milliarden Euro, die 2012 allein in Berlin in den Kauf von Wohnungsportfolios investiert wurden, ist die Hauptstadt mit Abstand der beliebteste Investitionsstandort für Wohnimmobilien in Deutschland. "Berlin glänzt mit seinem Wanderungssaldo von rund 40.000 Menschen im Jahr 2011, steigenden Haushaltszahlen sowie mit einer soliden wirtschaftlichen Entwicklung", erörtert Karoff. Die gute Konjunkturlage in Berlin bewirkt, dass Gewerbeimmobilien in der Hauptstadt zunehmend in den Fokus von Investoren rücken. Steigende Bürobeschäftigtenzahlen und sinkende Büroleerstände machen Büroinvestments attraktiv. In den Citylagen stieg die Büromiete im Jahresvergleich 2012/2011 in der Spitze von 20 auf 22 Euro pro Quadratmeter, in Nebenlagen konnte eine Mietsteigerung um 20 Prozent von 10 auf 12 Euro pro Quadratmeter registriert werden.

Bei Einzelhandelsimmobilien zeigt sich in Berlin ein ähnlich positives Bild. In den Top-Lagen stiegen die Spitzenmieten sowohl für kleinere Flächen bis 100 Quadratmeter als auch für Flächen ab 150 Quadratmeter. Die teuersten Handelsflächen befinden sich im Westteil Berlins und kosten in der Spitze bis zu 280 Euro pro Quadratmeter (2011: 260 Euro pro Quadratmeter).

Die guten Ausgangsbedingungen in Berlin verleihen auch dem Wohnsegment Auftrieb: Mietpreise, Preise für Wohneigentum und Wohnbauland stiegen im vergangenen Jahr weiter an. Für vermieteten Wohnraum im modernisierten Altbau und in guter bis sehr guter Lage belief sich das Plus im Vorjahresvergleich auf rund 15 Prozent. Die Miete stieg von 13 auf 15 Euro pro Quadratmeter in der Spitze, im Neubau erreichte die Spitzenmiete für gut bis sehr gut gelegene Wohnungen 16 Euro pro Quadratmeter (2011: 14 Euro pro Quadratmeter). Steigerungsraten ließen sich darüber hinaus bei Eigentumswohnungen und Doppelhaushälften/Reihenhäuser feststellen. Beispielsweise kostete eine Doppelhaushälfte im Ostteil der Stadt 2012 mit 500.000 Euro in der Spitze doppelt so viel wie im Vorjahr.
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