Ministerpräsident Bodo Ramelow überreicht Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

(lifePR) ( Erfurt, )
Am morgigen Dienstag (12. April 2016) überreicht Ministerpräsident Bodo Ramelow im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck vier Bürgerinnen und Bürgern aus Thüringen, die sich durch ihr außerordentliches Engagement verdient gemacht haben, den Bundesverdienstorden. 

Prof. Dr. Thomas Lützkendorf aus Weimar erhält für sein ehrenamtliches und nachhaltiges Engagement gegenüber Umwelt und Gesellschaft das Verdienstkreuz 1. Klasse. Er prägte bereits als Absolvent das bauökologische Profil der Bauhaus Universität Weimar maßgeblich. Seine wissenschaftlichen Beiträge zu den Themen Nachhaltigkeit und ökologisches Bauen wurden und werden weit über Thüringen hinaus geschätzt. Weiterhin hat er im Rahmen des 2001 eingerichteten „Runden Tisches Nachhaltiges Bauen" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Bundesregierung hinsichtlich der wissenschaftlichen Strategie zur nachhaltigen Entwicklung im Bereich des Bau- und Immobilienwesens beraten. Mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat Herr Prof. Lützkendorf maßgeblichen Anteil am Zustandekommen international anerkannter Rahmensetzungen für die nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich.

Angelika Wilhelm aus Schmalkalden wird für ihre Verdienste um den Thüringer Judosport mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Sie ist seit 25 Jahren im Vereinssport für den Judosport ehrenamtlich aktiv. Neben einem umfangreichen Wirken ist Frau Angelika Wilhelm derzeit vor allem ehrenamtliche Kampfrichterreferentin im Thüringer Judoverband, an dessen Entwicklung sie den entscheidenden Anteil hat. Sie ist außerdem die engagierte Vorsitzende des Sportvereins Schmalkalden 04 e.V., Abteilung Judo. Angelika Wilhelm, die als diplomierte Ingenieurin für Elektrotechnik und Elektronik seit vielen Jahren auch als Berufsschullehrerin hauptamtlich arbeitet, lässt ihre im Laufe der Jahrzehnte gesammelte Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen in die Trainerarbeit mit einfließen.

Günter Stöckmann aus Artern wird für seinen Einsatz im Breitensport und zur Motivierung und Aktivierung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Bereichen Leichtathletik und Basketball mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Neben seiner beruflichen Tätigkeit war er schon in den 50er und 60er Jahren aktiver Turner und Leichtathlet. Sein ehrenamtliches Engagement führt er seit damals bis heute fort. Insbesondere gehört zu seinem Engagement die Gründung des 1. Basketballsportverein (BSV)'94 Artern, die wie im Namen beschrieben 1994 erfolgt ist; Herr Stöckmann ist auch seitdem der Präsident des Vereins. Am 1.Mai 1994 initiierte er das erste Streetballturnier und legt damit den Grundstein für eine mehr als zwanzigjährige Tradition. Das Turnier verzeichnet aktuell bis zu 120 Mannschaften, es läuft unter dem Motto „Fair geht vor", und die Sportlerinnen und Sportler haben sich dank des Einsatzes von Herrn Stöckmann in den letzten Jahren zunehmend den Themen Toleranz und Akzeptanz als Leitlinien verschrieben.

Karl-Heinz Kraaß aus Oberweimar/ Ehringsdorf erhält die Verdienstmedaille als Auszeichnung. Sie ist die Würdigung für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement und sein Lebenswerk. Seine Aktivitäten beschränken sich nicht auf einen bestimmten gesellschaftlichen Bereich, sondern umfassen nahezu alle Gebiete, sowohl Politik, Kultur, Gesundheit, Bildung als auch Geschichte, Denkmalpflege und Naturschutz. Er agiert lokal, regional und in vielen Projekten auch deutschlandweit. Als ehrenamtlicher Ortsteilbürgermeister vom Ortsteil Weimar Ehringsdorf engagiert er sich seit 1998 für die ca. 6.000 Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteils und vertritt deren Interessen gegenüber der kreisfreien Stadt Weimar. Als Präsident der Interdisziplinären Eichsfeldfreunde setzt sich Herr Kraaß besonders auch für Projekte „Wider das Vergessen" ein, die sich mit verschiedenen Aktionen rund um das Thema „Wiedervereinigung" beschäftig. Im Jahr 2004 rief Karl-Heinz Kraaß die Jenaer Orgelarena ins Leben, und es wurden viermal parallel zur Kulturarena Jena Orgelkonzerte kostenfrei angeboten. Schließlich engagiert sich Karl-Heinz Kraaß für die Organisation von Weiterbildungsveranstaltungen zur Geriatrie, der aufgrund der demografischen Entwicklung ganz besondere Bedeutung beigemessen werden muss.

Termin: Dienstag, 12. April 2016, 15:00 Uhr Ort: Erfurt, Regierungsstraße 73, Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei
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