Klaubert: "Inklusion erfordert neues Verständnis von Teilhabe und Selbstbestimmung"

(lifePR) ( Erfurt, )
„Thüringen arbeitet seit Jahren kontinuierlich an der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Mit der Erarbeitung eines Inklusiven Schulgesetzes gehen wir den nächsten Schritt.” Das hat Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert heute auf dem Sonderpädagogischen Kongress des Verbandes der Sonderpädagogik in Weimar unterstrichen. Ziel sei es, das Förderschulgesetz in das Schulgesetz zu integrieren. „Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen verpflichtet uns, Schüler mit und ohne Beeinträchtigung und Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Dafür schaffen wir eine gemeinsame gesetzliche Grundlage.“

Klaubert verwies darauf, dass mit der Inklusion ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel verbunden sei, der ein neues Verständnis der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen beinhalte. In diesem Prozess gelte es, die Pädagogen und Sonderpädagogen an Thüringens Schulen gezielt zu unterstützen. Der Thüringer Entwicklungsplan Inklusion beinhalte zahlreiche entsprechende Maßnahmen. Dazu gehöre die Unterstützung der Grund- und weiterführenden Schulen in Thüringen durch Sonderpädagogen und sonderpädagogische Fachkräfte. Gleichzeitig unterstrich Klaubert die Rolle der Förderschulen als Kompetenz- und Beratungszentren für den Gemeinsamen Unterricht. Eine Abschaffung der Förderzentren stehe nicht zur Debatte, so die Ministerin.  

Klaubert verwies darauf, dass sich der Beirat „Inklusive Bildung“ auf ein Eckpunktepapier für das Inklusive Schulgesetz verständigt habe. Darauf fußend werde der Referentenentwurf im Thüringer Bildungsministerium erarbeitet.
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