LACHEN. im Wohnzimmer

(lifePR) ( Tübingen, )
Das Theater Lindenhof kommt und spielt in Ihrem Wohnzimmer. LACHEN. heisst die Produktion, die speziell für diesen Rahmen vom Künstlerduo marks&schleker entwickelt wurde. Jeder der möchte kann zum Veranstalter werden, der private Raum wird zum Veranstaltungsort.

Gespielt wird ein Stück für einen Schauspieler, das sich für diesen besonderen Rahmen eignet und speziell dafür vom Künstlerduo marks&schleker zusammen mit dem Schauspieler Franz Xaver Ott entwickelt wurde.

LACHEN. heisst die Geschichte um einen Schauspieler, der mit einer Kiste voller Erinnerungen an die eindrücklichsten Momente seiner Bühnenkarriere in die Wohnzimmer kommt. Mit Lach-Yoga-Übungen, absurden Musikeinlagen und verzweifelter Komik nimmt er das Publikum mit auf die Suche nach dem wahrhaftigen Lachen.

Möchte man selbst zum Veranstalter eines Wohnzimmertheaters werden, bringt das einen gewissen Organisationsaufwand mit sich. Gäste müssen eingeladen, Sitzgelegenheiten gestellt und eventuell auch Getränke und Snacks besorgt werden. Nach der Aufführung gibt es die Möglichkeit einer ungezwungenen und anregenden Begegnung zwischen den Gastgebern, den Gästen und dem Schauspieler. Die Aufführung ist kostenlos. Aufführungsdauer ca. 1 Stunde.

Projekt im Rahmen von TRAFO

Das Wohnzimmertheater des Theater Lindenhof wird realisiert im Rahmen von STADT.LAND.IM FLUSS., ein Sonderprojekt im Rahmen des Projekts LERNENDE KULTURREGION SCHWÄBISCHE ALB im Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Im Programm TRAFO geht es um die zentrale Frage, wie ein Kulturprogramm im ländlichen Raum in Zukunft aussehen kann. Im Zentrum steht die Öffnung und Weiterentwicklung bestehender Einrichtungen beispielsweise durch neue kreative Formate. Zentrales Ziel ist der Austausch mit den Menschen der Region. Bereits realisiert wurde am Theater Lindenhof im Rahmen von TRAFO die Erweiterung des Kartenbüros zum Servicebüro sowie ein begehbarer Postkasten. Außerdem gibt es als neue Angebote Theaterspielclubs für verschiedene Zielgruppen und einmal monatlich Theater-Kino, Erzählcafé und Kindertheatergastspiele des Jungen LTT. Mitte Februar startete als weiteres Projekt ein Friseur in der Theater-Garderobe. Friseurmeister Preßler, der einen Salon in der Tübinger Innenstadt betreibt, aber in Melchingen wohnt, freut sich so seinem Wohnort etwas zurückgeben zu können.

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

Mit dem Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ wendet sich die Kulturstiftung des Bundes erstmals gezielt an ländliche Regionen und kleinere Gemeinden mit ihrem Kulturangebot, um dort Transformationsprozesse anzustoßen. In ganz Deutschland wurden vier Regionen ausgewählt, die exemplarisch für die vielfältigen Herausforderungen in strukturschwachen Regionen stehen. Modellhafte Projekte im Oderbruch, in Südniedersachsen (Osterode, Seesen, Welterbe im Harz) in der Saarpfalz und auf der Schwäbischen Alb sollen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit partizipativen und kooperativen Ansätzen werden sie Beispiele dafür geben, wie lokale und regionale Kultureinrichtungen zu zeitgemäßen, spannenden Lern- und Kulturorten werden. Weitere Infos unter: http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/trafo/index.html

Lernende Kulturregion Schwäbische Alb im Rahmen von TRAFO

Auf der Schwäbischen Alb entsteht ein Netzwerk von Kultureinrichtungen, in dem größere Institutionen mit kleineren Einrichtungen, ehrenamtlich Tätigen und einzelnen Kulturschaffenden kooperieren. Dadurch soll ein gemeinsamer Lernprozess in Gang gesetzt werden, bei dem die Transformation des kulturellen Lebens in der gesamten Modellregion im Mittelpunkt steht. Da in Baden-Württemberg die europäischen LEADER-Mittel beispielhaft auch für Kulturprojekte bereitgestellt werden, soll hier insbesondere die Beantragung dieser Mittel durch Kultureinrichtungen geschult und strukturell etabliert werden.

Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und besteht aus drei Modulen. Für die erste Projektphase wurden bedeutende Kultureinrichtungen ausgewählt, die langfristige Arbeitszusammenhänge – sogenannte Kulturwerkstätten – mit kleineren Partnern aufbauen und sich die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungsträgern zur Aufgabe machen. In Modul 2 geht es um die Kooperation der Kulturwerkstätten miteinander und mit weiteren Institutionen sowie die Weitergabe von Erfahrungen an andere Kultur- und Bildungsträger über Verwaltungsgrenzen hinweg. In Modul 3 wird das Netzwerk innerhalb der LEADER-Regionen ausgeweitet, um nachhaltige Strukturen für das kulturelle Leben in der gesamten Modellregion aufzubauen.

Für das zunächst auf fünf Jahre angelegte Programm stellt die Kulturstiftung des Bundes insgesamt 13,5 Mio. Euro bereit.
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