La traviata

Benedikt von Peters Inszenierung der Oper von Giuseppe Verdi ist am 24. November erstmals in Bremen zu sehen / Beginn um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz / Es dirigiert Clemens Heil

(lifePR) ( Bremen, )
Am Sonntag, den 24. November findet im Theater am Goetheplatz die dritte Musiktheaterpremiere dieser Spielzeit statt - dieses Mal eine ganz spezielle. Zu sehen ist Benedikt von Peters Inszenierung der Verdi-Oper "La traviata", die vor bereits vor zwei Jahren an der Staatsoper Hannover mit großem Erfolg aufgeführt wurde. Benedikt von Peter, seit Beginn der vergangenen Spielzeit Leiter der Opernsparte und Hausregisseur in Bremen, erarbeitet seine Produktion nun mit Patricia Andress in der Hauptrolle.

"Allein und verlassen": Das sind die Worte, mit denen Violetta Valéry sich selbst beschreibt, nachdem ihr zum ersten Mal in ihrem Leben eine Liebeserklärung unter die Haut gegangen ist. Allein und verlassen - tatsächlich ist das Thema der Einsamkeit ebenso bestimmend für Verdis Oper wie die Krankheit und der Tod. Denn die Liebe scheint in diesem Werk eine monologische zu sein: Kein wirkliches Liebesduett findet zwischen Violetta und Alfredo statt, auch in der Idylle des 2. Akts erlebt der Zuschauer die Figuren in ihrer Glücksbeschreibung nur getrennt voneinander. Befremdlich schnell lässt Violetta sich außerdem auf die Forderung ein, Alfredo zu verlassen. Fast wirkt es, als exerziere sie am eigenen Leib ein Liebesmartyrium, das eine lebbare Liebe gar nicht erlaubt. Violetta führt dem Publikum den Prozess einer Entmaterialisierung vor, an deren Ende ihre Stilisierung zum Engel steht, der für die Idee der Liebe stirbt.

Giuseppe Verdis "La traviata" ist Benedikt von Peters dritte Regiearbeit am Theater Bremen. In der vergangenen Spielzeit waren von ihm bereits "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" und "Mahler III" zu sehen. Im Januar 2014 hat mit Giacomo Puccinis "La Bohème" bereits seine nächste Arbeit Premiere im Theater am Goetheplatz.

Für den 1. Kapellmeister Clemens Heil ist "La traviata" die erste große eigene Einstudierung in dieser Spielzeit. In der vergangenen Spielzeit hatte er bereits die Premiere von Leoš Janáčeks "Die Sache Makropulos" sowie von Mozarts "Così fan tutte" dirigiert.

Premiere: 24. November 2013, 18 Uhr im Theater am Goetheplatz

Regie: Benedikt von Peter
Musikalische Leitung: Clemens Heil
Bühne: Katrin Wittig
Kostüme / Video: Geraldine Arnold
Dramaturgie: Sylvia Roth
Chor: Daniel Mayr

Mit: Patricia Andress, Tamara Klivadenko, Hyojong Kim, Loren Lang, Christian-Andreas Engelhardt, Christoph Heinrich, Daniel Ratchev, Patrick Zielke, Sangmin Jeon

Gefördert vom Internationalen Kulturforum Bremen

Weitere Termine unter www.theaterbremen.de
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