Dienstag, 26. September 2017


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Festival: "Kidnapping Mozart"

Festival unter dem Motto "Politik Theater Afrika" von Donnerstag, 2. Juli bis Sonntag, 5. Juli

Bremen, (lifePR) - Mit "Kidnapping Mozart" führt das Theater Bremen eine kleine Festival-Tradition fort, die mit den Festivals zu "Mahagonny" und "Hair" am Ende der vergangenen Spielzeiten begründet wurde. Ausgangspunkt in diesem Jahr ist die Uraufführung von "Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail", die, wie bereits vermeldet, am 4. Juli um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz stattfindet. Daraus hervor geht auch die Schwerpunktsetzung mit den Themen Politik, Theater und Afrika.

Zahlreiche Veranstaltungen, Interventionen und Workshops wollen Impulse für das musiktheatrale Nachdenken über den afrikanischen und den europäischen Kontinent geben. So wird der Regisseur Christopher Roth mit der Künstlerin Anne Tismer und dem togolesischen Autor und Schauspieler Sitsofé Azoma "Afrika für Dummies" erklären. Auch Christopher Roths in Beira gedrehter Film "Mozartbique" wird in der Schauburg zu sehen sein. Die Puppentheatergruppe "Das Helmi" schlägt mit ihrem "Zirkus des Fortschritts" und dem kinderfreundlichen "Zirkus der Tiere" auf dem Goetheplatz auf, der sudanesische Pop-Musiker Ahmed Gallab alias Sinkane wird seine genreübergreifend inspirierte Soulmusik spielen. Die Hamburger Künstlergruppe tapemosphere macht Skulpturen aus dem in Afrika immer noch meistverbreiteten Musikträger: Kassetten.

Auch Christophs Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso wird dank Schlingensiefs Nachlassverwalterin Aino Laberenz präsent sein, über den Stand der Dinge wird man sich im noon/Foyer Kleines Haus informieren können. Ein Symposium mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern bündelt die verschiedenen ästhetischen und politischen Ansätzen, die dieser Tage am Theater Bremen anwesend sind, dabei wird ihnen das kameruner-südafrikanische Theorie-Star-Paar Achille Mbembe und Sarah Nuttall per Video aus Johannesburg seine Aufwartung machen, der Titel ihres Vortrags lautet "African Aesthetics and Politics: Anatomy of a Divorce".

Drei Workshops bieten darüber hinaus allen Interessierten mit und ohne Vorkenntnisse die Möglichkeit, mit verschiedenen afrikanischen Strategien der künstlerischen Reaktion auf politische Verhältnisse in Kontakt zu kommen: Der senegalesische Punchline King und Mitbegründer der aktivistischen Bewegung "Y'en a marre" Djily Bagdad wird die Verbindung zwischen Hip Hop und Aktivismus augenscheinlich machen, die Hamburger Queereeoké-Gang von Danny Banany und Sven Zaim wird die New Yorker Voguing-Ball-Kultur nach Bremen holen und die Party am Samstag Abend auf der großen Bühne glamourös aufpolieren und der ehemalige Leiter des togoischen Nationaltheaters und Schriftsteller Sénouvo Agbota Zinsou wird den WorkshopteilnehmerInnen anhand seines Stückes "Die 7. Königin" seine Arbeitsweise erläutern. Am Sonntag nachmittag tritt das aktivistische Schwabinggrad Ballett auf dem Goetheplatz auf und formuliert gemeinsam mit den Flüchtlingen der Hamburger Lampedusa-Gruppe seine Forderungen.

Festival vom 2. - 5. Juli, das komplette Programm finden Sie unter:

http://theaterbremen.de/kidnappingmozart

Das Festival wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

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