Kommentar: "Globale Unsicherheit lässt Nachfrage nach Immobilienanlagen weiter steigen."

(lifePR) ( Frankfurt, )
.

Zur Bilanz des Immobilien-Investmentjahres 2016:

2016 war für Investitionen in europäische Immobilien erneut ein gutes Jahr, auch wenn die erzielten Total Returns nicht an das sehr gute Jahr 2015 heranreichen. Angesichts der großen politischen Unsicherheitsfaktoren rund um den BREXIT sowie den Wahlen bzw. Referenden in Österreich oder Italien ist die Stabilität an den Märkten durchaus bemerkenswert. Unmittelbar vor und in den ersten Wochen nach dem BREXIT-Votum hat die Unsicherheit das Transaktionsgeschehen im Vereinigten Königreich sehr stark gedämpft; doch mittlerweile finden Käufe und Verkäufe wieder statt, wenn auch zu angepassten Preisen.

Zur Situation an den Investment-Märkten:

Immobilienanlagen sind für Anleger in Zeiten steigender Unsicherheit und angesichts des Nullzinsumfelds attraktiver denn je. Entsprechend hoch ist die Konkurrenz beim Ankauf attraktiver Objekte, zumal das Projektentwicklungsvolumen immer noch eher gering und das Angebot damit beschränkt ist. Das lässt die Preise weiter steigen; auch und gerade in Deutschland, das seinen Status als „sicherer Hafen“ weiter ausgebaut hat. Nach der Sommerpause sind die Ankaufrenditen bei Prime-Assets im Bürosektor hier unter die vier Prozent Marke gefallen; Werte, die zuvor nur in Märkten wie London oder Paris zu beobachten waren.

Zu den Vermietungsperspektiven:

Die Vermietungssituation war in den wichtigen europäischen Märkten im Büro- wie im Retailsektor im Jahr 2016 günstig. Eine stabile Nachfrage in allen Sektoren traf auf ein begrenztes Angebot an hochwertigen Flächen. Insofern gab und gibt es immer noch Spielraum für moderate Mietsteigerungen. Die gewährten Incentives für Mietinteressenten haben sich 2016 gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. In London haben Unternehmen einige Entscheidungen im Hinblick auf Flächen on hold gesetzt. Der unmittelbar nach dem BREXIT befürchtete Einbruch blieb aber auch hier aus.

Zu den Perspektiven 2017:

Viel hängt von den politischen Rahmenbedingungen ab. Neben den Fragen, wie sich der BREXIT konkret gestaltet, welche Agenda der neue US-Präsident Trump umsetzt und wie die Wahlen in Frankreich und Deutschland ausgehen, werden die Notenbanken weiterhin Einfluss auf die Entwicklung der Märkte haben. Es ist zwar nicht zu erwarten, dass die EZB eine Kehrtwende in der Geldpolitik vollziehen wird, aber bereits jetzt ist ein leichter Zinsanstieg im langfristigen Bereich zu erkennen. In den vergangenen Wochen sind die Finanzierungskosten leicht gestiegen als Reaktion auf kurzfrisitge Veränderungen bei Anleiherenditen und in der Erwartung steigender Zinsen in den USA.

Zur Strategie von TH Real Estate:

Sehr genau hinschauen und sich nicht aus einer eventuellen Drucksituation zu nicht nachhaltig ertragreichen Investitionen hinreißen lassen, das ist die Strategie von TH Real Estate. Dieses Gebot gilt angesichts des aktuellen Marktumfelds umso mehr. Für uns bedeutet das, dass wir bei Ankäufen selektiv vorgehen und unser großes Netzwerk nutzen, um Off-Market Deals umzusetzen, wo sich uns die Möglichkeit bietet. Wir werden beim Ankauf 2017 verstärkt auf Projektentwicklungen sowie auf Objekte schauen, die sich durch Investitionen zu Core-Immobilien entwickeln lassen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.