Donnerstag, 25. Mai 2017


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Europas unternehmerische Talente stärken

EuroTech Universities Alliance stellt Entrepreneurship-Strategie vor

(lifePR) (München, ) Universitäten sind entscheidende Akteure, um die Unternehmer der Zukunft hervorzubringen - vor allem, wenn die Hochschulen zusammenarbeiten. Diese Funktion der Universitäten sollte stärker beachtet, unterstützt und genutzt werden. Das fordert die EuroTech Universities Alliance in ihrem neuen Strategiepapier. Die vier Mitglieder der Allianz, Danmarks Tekniske Universitet (DTU), École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Technische Universiteit Eindhoven (TU/e) und Technische Universität München (TUM), haben alle eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz bei der Förderung von Innovationen und Entrepreneurship.

Bei einem sogenannten High Level Event stellte die EuroTech Universities Alliance gestern Abend in Brüssel ihr Strategiepapier "Nurturing the Entrepreneurs of Tomorrow" vor. Die Empfehlungen veranschaulichen, wie Technische Universitäten zur Wettbewerbsfähigkeit Europas beitragen können, indem sie das Unternehmertum voranbringen. Die Praxis an den EuroTech Universities zeigt, dass es dabei auf vier Schlüsselfelder ankommt: Entrepreneurship-Lehre und -Training; eine Kultur des Unternehmertums und die konkrete Karriere-Förderung; Internationalisierung sowie der Zugang zu Finanzierungsquellen.

Auf der Brüsseler Veranstaltung verdeutlichte Patrick Aebischer, Präsident der EPFL und derzeitiger Präsident der EuroTech Universities, welche Vorteile den Studierenden und Wissenschaftlern der Universitäten die enge Zusammenarbeit bei den Entrepreneurship-Aktivitäten bringt. Als neue Ansätze, Ausgründungen und Entrepreneurship-Kultur auf europäischer Ebene zu unterstützen, nannte er das "European Venture Programme" der Allianz sowie das EuroTech-Magazin und -Webportal "Technologist".

Auch TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann nahm an der Podiumsdiskussion teil, die vom Innovationsexperten Daria Tataj moderiert wurde. Die Perspektive der Europäischen Kommission brachte Robert Madeline ein, Generaldirektor für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien. Aus der Wirtschaft diskutierten Adam Hartmann, Mitgründer des DTU-Spin-off Eupry, und Matthias Meyer, Gründer der BMW Startup Garage, bei der junge Unternehmen ihre Technologien gemeinsam mit BMW weiterentwickeln.

Meyer betonte, wie wichtig in diesem Zusammenhang die geographische Nähe zwischen Universitäten und Industrie sei: "Unser Modell der gemeinsamen Entwicklungsarbeit baut auch auf unsere engen Verbindungen zur TUM - zum gegenseitigen Vorteil: Die jungen Gründer haben fantastische Zugangsmöglichkeiten zu Markt und Netzwerken, wir können aus dem kreativen Potenzial schöpfen, das gleich bei uns um die Ecke liegt."

Mehr Informationen:
Strategiepapier der EuroTech Universities Alliance zum Download:
www.eurotech-universities.eu

"Technologist": www.technologist.eu

EuroTech Universities European Venture Programme:
http://eurotech-universities.eu/innovation-and-entrepreneurship/#european+venture+programme

Technische Universität München

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 500 Professorinnen und Professoren, 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 37.000 Studierenden eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin, ergänzt um Wirtschafts- und Bildungswissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit einem Campus in Singapur sowie Niederlassungen in Brüssel, Kairo, Mumbai, Peking und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder wie Rudolf Diesel und Carl von Linde geforscht. 2006 und 2012 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten Deutschlands.

www.tum.de

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